Streitigkeiten d. Papstes u. d. Kaisers. 399
so erkannte Friedrich fein Unrecht b'), gestattete den fünf^A?von dem Papste ernannten Bischöfen die bisher ver-wehrte Besitznahme ihrer Kirchen und bat den Papst Ho-norius um Vermittelung und Entscheidung des Streiteszwischen ihm und den lombardischen Städten ^°). Hono-rius lehnte anfangs dieses Gesuch ab, ließ sich aber durchdie wiederholte Bitte des Kaisers bewegen "), die Ver-mittelung des Friedens zu übernehmen, und bewies auchin diesem Geschäfte, wie sehr die Beförderung des Kreuz-zugs ihm am Herzen lag; denn den zu der lombardischen2^>r-Einigung gehörigen Städten wurde in dem Vertrage, inwelchem Friedrich die Aufhebung der über sie verhängten
siungen für Vas heilige Land forderte,worauf HonoriuS also antwortcl:
psis wliro re isris owerilrws ewisteei-sri, spontzncws iwchlicwtowrasigwuiwerweis asswmewsi new .rrrewäens,guast Lrwoelixi gererräo wegorrwmowws weil leve twlir eeelesi-r irr ee-
rwwm ' Iren arrewstews, gwost per fra-rres rrosrros er alias praeärearoresrrrrrlli potentes er wolriles, magwrer p.rrvi, so erweis olrsegwio- stevo.vcrwwt. Haiwalst. l. e. h. rr. DaSSchreibe» deS Kaisers, auf welchesdiese Antwort des HonoriuS (ohneDarum, aber ohne Zweifel im Som-mer 122S erlassen) sich bezieht, warnach Richard von San German»(p. 1000) eine Erwiederung auf einpäpstliches Schreiben, in welchemüber die Aufforderung der VasallenVcS HerzogthumS Spoleto zur« Heer-
diensie Klage geführt wurde. DerAnnalist bezeichnet daS SchreibendeS Papstes, auS welchem die obig»Stelle mitgetheilt worden ist, als ein
airrmwrw » reseribrr liwmilirer iwwinwr swbjecrrowe. Urclrarst. rlo !it.6erm. 1. o.
yo) Brief deS Kaisers Friedrich anden Papst HonoriuS, geschrieben zuASkoli am 2y. August 1226, axwch
Vgl. die Millhcilungen auS den Ile-geslis Howorii in Fr. v. RaumerGeschichte der Hohenstaufen. Th. 3 .S. gog — 4 -r.
91) lipist. Idrist. II. rrst kapam Ilcr-worirrm stata I'crgiao XVII. clie Xov.XV. Irrst. (r 32 li) apwst llairralst. ast
L. 1026. h. sz. 24. Dieses zweisiekaiserliche Schreiben übcrbrachten dieErzbischöfe von Nhegium und Tyruöund der Großmeister deS deutschenOrdcnS, Hermann von Salza. Vgl.Urclrrist. st« St. Leim. p. 1000.