Streitigkeiten des Kaisers mit den Lombarden. 307
Kaiser, als er aus Apulien in das Land diesseit der^Apenninen kam, den Eingang in ihre Mauern und ver-legten dem römischen Könige Heinrich, welcher mit einemzahlreichen Heere aus Deutschland hcranzog, den Weg, sodaß derselbe sich gcnöthigt sah, umzukehrcn, und nur wenigesächsische Fürsten durch Ocstreich zu dem Kaiser gelangenkonnten 2 b). Der Kaiser kam zwar nach Cremona, ver-weilte aber dort nur wenige Tage und begab sich nachBorgo San Donnino, wo er selbst über die widerspensti-gen Städte die Reichsacht aussprach b-), und der BischofConrad von Hildcsheim, damals päpstlicher Bevollmäch-tigter für den Krcuzzug, mit Zustimmung sämmtlichcr lom-bardischen Prälaten, die Reichsacht durch den kirchlichenBann verstärkte b^).
Der Papst Honorius billigte das feindliche Verfah-ren des Kaisers gegen die Lombarden um so weniger, alsdie ferner» Händel, welche dadurch veranlaßt wurden, dieweitere Verschiebung der Kreuzfahrt zur Folge habenmußten; und er sandte daher seinen Capcllan Alatrinusüber die Apenninen und ließ durch denselben den von dem
Hintertrieben batten. Die kriegeri-schen Vorbereitungen des Kaisers zuder Reife nach der Lombarden moch-ten allerdings Besorgnisse zu Romerregen.
85) Ooäelr. IVlorr. 1. o.
84) kicdarä. äe 8r. Oerm. x ivoo.Loäem. remxore » sagt das 6kroni-con Lremonense (aä a. 1226. beylVIurarori 'l?. VII. x. 640)» couznra-rion.es er socierates illicitae conzn»ravernnk er conspiraverunr simnl(l^onidaräi) contra Imxeratorew,er aä ezns collocininin venire con-renixserunt, xro ^uo iäerrr lwxerL-
tor axnä LurKnm 8. Doninl jxsosIinxeriali d.rnno dannivir er eo^
xira eornni äexosnir er oninidnslexitiinis artibns (le^. acridus) ekiurlsäicrionidns illos xrivavir.
85) (lnnraäns Lxiscoxns Ililäen-seinensis, c^ni rnno verdi crucisministerio Inn§edarnr, excoinnin-nicarionis Henrenriani in I.on§od.ir-äos Irnxeratori cruce si§nsro redel-ies tulir» annnenridns er axxrodan-tidns universis I^onxodaräiLv xrao-larls. Ooäelr. IVlon. I. 0.