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386 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. XN.
bewiesenen Anhänglichkeit an dem apostolischen Stuhlenicht weniger denn als Kreuzfahrer Ansprüche auf denSchutz des Papstes hatte, durch alle ihm zu Gebote stehendeMittel zu bewirken, damit derselbe sein zu Gunsten desheiligen Landes gegebenes Wort möchte lösen können.Denn Waldemar hatte versprochen, der bevorstehendenallgemeinen Meerfahrt entweder selbst sich anzuschlicßcnund im Dienste des Heilandes wider die Saraccnen zukämpfen, oder sein Gelübde durch seinen Sohn vollbrin-gen zu lassen und, falls beyde wegen unabwendlichcr Hin-dernisse die Kreuzfahrt nicht persönlich unternehmen könn-ten, hundert oder wenigstens fünfzig Ritter nach Syrienzu senden Der Kaiser Friedrich erfüllte die Bittedes Papstes, indem er den Großmeister des deutschen Or-dens, Hermann von Salza, als dieser im Sommer desJahrs 1:24 nach Deutschland reiste, beauftragte, zwischendem Könige von Dänemark, welcher damals in demSchlosse Danncberg verwahrt wurde, und dem Grafenvon Schwerin einen billigen Frieden zu stiften; und dieBemühungen des Großmeisters wurden sowohl durch denrömischen König Heinrich, als durch den damals inDeutschland anwesenden päpstlichen Legaten, den BischofConrad von Porto, unterstützt. Der König Heinrichund der Legat begaben sich mit dem Großmeister Hermannund verschiedenen deutschen Fürsten nach Bardcwick, woauch der Graf Albrecht von Orlamünde, welcher als Schwe-stersohn des Königs Waldemar Reichsvcrwcser in Däne-mark war, und verschiedene dänische Herren sich cinfan-den; und in den dortigen Verhandlungen") verabredete
58 ) Lxist. Honorii aä ^rdiiexiec. wo blos gesagt wird, daß der KönigLolon. -xnä Rain.rtä. I. 0. §. r;. Heinrich, der päpstliche Legat, der
sg) Ooäesr. Man. aL s. 12-4. x. W, Erzbischof von Cöln und der Grog-