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sondern auch die Fürste», welche damals das Kreuz trugen,ermahnte, sich dem Kaiser Friedrich auf ihrer Wallfahrtanzuschließen. In dieser Ucberzeugung wies er das Ge-such des Herzogs Heinrich von Brabant um Aufschub dervon ihm gelobten Kreuzfahrt zurück, verhieß dem Mark-grafen Wilhelm von Montferrat, welcher die Absicht hatte,mit einer auserleftnen-Ritterschaft die Meerfahrt zu unter-nehmen, eine Unterstützung von fünfzehn Tausend MarkSilbers und übernahm die Verbindlichkeit, TausendMark Silbers zu bezahlen, welche der Markgraf Wilhelmim Namen des Papstes dem Dauphin von Auvergne zu-gesagt harte, als dieser sich erbot, mit hundert Ritternden Markgrafew-auf der Meerfahrt zu begleiten
Der König von'Jerusalem, nachdem er dem KaiserFriedrich die Angelegenheiten seines Königreichs auf dasdringendste empfohlen hatte, begab sich nach-Rom^), woer vey dem Papste Honorius nicht minder ehrenvolleAufnahme fand, als an dem kaiserlichen Hofe; es bliebaber dem Könige nicht verborgen, daß das gute Verneh-men des Papstes mit dem Kaiser schon damals gestörtwurde. Denn Honorius hegte den Argwohn, als ob derKaiser Friedrich die in seinem Namen zu dieser Zeit vonGuncelin, kaiserlichem Truchseß, und Dcrthold von Hohen-staufen, dem Sohne des Herzogs Konrad von Frankenund Schwaben j» her: Mark von Ankona und dem
21 ) Auch einen Grafen Saproniuscrmnhnte Honorius damals zur Voll-bringung der Kreuzfahrt. Uainatstus!. o. tz. 6.
22) IHoliarst. No 8k. Ociinirno I. o.
2Z) Konrad, der Water des Ver-tüolv, war der Bruder dcö Kaisers
Heinrich VI. (Otkon. cle 8k. Ulas.Linon. o. Z?), und Bcrthold alsoWetter des Kaisers Friedrich. lieberdie im Texte erwähnten Händel s.liainaisti oirron. ast a. 1221. tz. 20—52.Der Herzog Conrad war im I. i>y7gestorbens. Linon. ->ä N. a.
(est. liarii. I56y. iol. V. r>. go§. zoZ).