Der König von Jerusalem im Abend lande. 367
Der König von Jerusalem und seine Begleiter wur- 2 ^>r.den zwar von dem Kaiser Friedrich mit großen Ehrenempfangen, und der Kaiser, welcher zu eben dieser Zeitin einem Schreiben dem Papste die Zusicherung gab, daßer mit der größten Anstrengung zur Kreuzfahrt sichnistete"), schien von einem warmen Eifer für das hei-lige Land beseelt zu seyn; die verabredete Berathune, kamaber nicht zu Stande. Denn Honorius war krank"),und der Kaiser Friedrich wurde durch seine Fehden widerdie nach Unabhängigkeit strebenden sicilischen Barone ge-hindert, nach Verona sich zu begeben. Daher hatten dieje-nigen, welche zu der bestimmten Zeit daselbst sich einfanden,den Verdruß, unverrichteter Sache heimzukchren ")- Vomder redlichen Absicht des Kaisers, sein Gelübde bald zu er-füllen, war aber Honorius damals so fest überzeugt, daß ernicht nur den deutschen Prälaten in einem apostolischenSchreiben den Auftrag erthciltc, den Kaiser während derDauer seiner Kreuzfahrt gegen jede Kränkung und Verletzungseiner Rechte oder seines Ansehens und EigenthumS kräf-tig zu schützen, und dessen Feinde und Widersacher durchkirchliche Strafen, wo eS nöthig wäre, zu züchtigen^);
gende an : ^or avoir sccors et sitloL 1a lerro ä' Onkremor er xor xiain-äre 5oi u 1' ^poscoio ( 2N ^upe) äo1a iionio <zuo 1i cur'äinui (Z?o1u§o)1i uvoir i'uic dovanc Dünnere ecxvr <inerrv (clrereircr) iiuron (muri)u ßu Mio izni 1u ccrre xonsc maln»renir.
17) Brief de6 Kaisers an den Papst,erlassen zu Palermo am 24. Okro-her 1222. Bey liainuiäns uä ii. 2.
§. 5 .
13) I^onorirn; x.1^2 cnno §raviter
Duric'butnr in ernre. liieliurtl -äeSc. Oermuno p. 99z.
19) Imperator in LioHia munonsenriuiu cum xrinei^idns 1oncon:i.eisL^num Iruiiois in lesro 8. IViuri.iniVeronue eeieiirunstum inrlixerut; nci
^ermun?ic. Ilormunni.^iruiiensiz an-nuies 26. 2. 1222 axnni Oosoie. 1 '. I.x. 6O7.
20) ürrinuiäi ann 3 i. ecoles. uri 3.1222. h. 5.