Räumung von Damictte.
353
Streit, sowohl unter den Kreuzfahrern, welche die Be-2-^r.Hütung von Damiette übernommen hatten, als den neuangckommcnen Pilgern; denn sämmtliche italienische, frei-lische und deutsche Kreuzfahrer waren der Meinung, daßder mit den Saracencn geschlossene Vertrag nicht alsgültig anzucrkennen wäre, und Damiette behauptet wer-den müßte; der Vizgraf Aimetich von Thouars dagegen,welcher damals nach Aegypten gekommen war, so wiesämmtliche Franzosen, die Templer und Hospitaliter, unddie zu Damiette befindlichen Griechen, Syrer und Arme-nier bestanden auf der Erfüllung des Vertrags. Die Er-bitterung der Streitenden ging so weit, daß die Venetia-ncr und andere ihnen gleichgesinnte Pilger mit Wurfgerschütz die Häuser des Königs, der Templer und Hospita-liter zu bestürmen anfingen, am Tage nach dem Feste des2.Sc«,heiligen Aegidius dieselben in ihre Gewalt brachten unddadurch Herren der ganzen Stadt wurden; worauf ihreGegner Botschafter in das christliche Lager sandten und mel-den ließen, daß sie entschlossen waren, in dem Falle, daßdie italienischen und deutschen Pilger bey ihrem Sinnebeharren würden, Ptolemais für Damiette den Saraccnenzu überantworten ^). Als man aber die Mittel, welchenoch zu Gebote standen, untersuchte, so ergab sich, daß
yM Durch die aus der Chronik vonTours mitgetliciltcn Nachrichten vondem Streite der deutschen und italie-nischen Pilger ldie Chronik von Toursnennt sie x. M2 gcrrs rmxcrii) ander einen und Len französischen undübrigen Pilgern an der andern Seite,erklärt sich folgende etwas dunkle An-deutung in den Schreiben, durch wel-che Gregor der Neunte den wider denVI. Band.
Kaiser ausgesprochenen Bann recht,fertigte: ÜLiui.rta, gn,re, irr asscrr-trrr, srio (i. e. Imperatoris) rr-rrlitarrrrnoio (-Vusvinro sie Irrstiii^orr) r r»grriiis inixcrralilius iiisignira, ea-rleiri üiv crrrcivlirer cxsxoli.rr.r, perLrrvs fi. v. Irni-erarorrs Ironrrrres) So-serra viirtcr, all rziromiirioso peripsos luir inlläelibus rcsututa.
Z