Räumung von Damiette.
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Den gefangenen Christen, so viele deren in Aegypten sich^A*'befanden, gab Kamel noch vor der Räumung von Da-miette die Freyheit; der Bischof von Beauvais kehrte alsomit seinen übrigen Unglücksgefährten aus der Gefangen-schaft zurück zu seinen Glaubensgenossen und mancheChristen, welche seit der Zeit des Sultans Saladtn alsSklaven den Heiden gedient hatten, erlangten damalswieder die lange entbehrte Freyheit"). Da der Wegvon Mansurah nach Damictte gänzlich unter Wasser stand,so wurde auf das Geheiß des Sultans über dem damiet-tischen Nilarm eine Brücke errichtet, und das Pilgerheerkehrte größtentheils zu Lande an der westlichen Seite die-ses Arms nach Damiette zurück; einige Pilger, vornehm-lich kranke und schwache, bedienten sich saracenischcrSchiffe, mit welchen sie den Nil herabfuhren; einer derBrüder des Sultans von Aegypten begleitete die zurück-kchrenden Kreuzfahrer, um für ihre Sicherheit und ihreBedürfnisse zu sorgen "), und durch einen Befehl desSultans Kamel war cs mit Androhung schwerer Strafeden Muselmännern untersagt worden, die Christen durchSpott oder Beschimpfung zu kränken").
Die Großmeister der Templer und der deutschen Rit-ter übernahmen es, nachdem der Sultan von Aegyptensie aus der Haft entlassen hatte, mit einigen andern Ab-geordneten ^^) „ach Damictte sich zu begeben und den
84) Oliver. Sclrol. x. I4Z8- i439,wo auch erzählt wird, das, der Sul-tan zu der Zeit, als die Christenihren unglücklichen Zug unternahmen,den Patriarchen von Alexandrien ausder Haft, in welcher er bis dahin wargehalten worden, entlieii.
8 Z) Makrisi S. 19 . Wgl. Neinauda. a. O.
8 Ü) Geschichte der Patr. von Alex,bey Neinaud S. 53-8 ?) Wgl. die angeführte Asuherungdes Oliverius Anm. gi.
83) Mit ihnen war noch ein Grasvon Pizita, nach dem Schreiben desKaisers Friedrich II. in 'vvarckcwoiuirov. snds. ctixlom. V. VI. i>. iz.Dgl. Illxist. I-vtrl cko IVIonie acruo