Rückzug der Kreuzfahrer nach Damielte. 341
auf den noch übrig gebliebenen Schiffen zu entkommen^!'?suchten; viele Pilger fanden den Tod/ indem die Schiffedie Last derer/ welche auf ihnen Rettung suchten/ nichtrragcn konnten und von den Wellen des Flusses ver-schlungen wurden"). So lange Schiff des
Legaten/ auf welchem nicht nur viele Kranke und Schwacheund ein beträchtlicher Vorrats) von Lebensmittel«/ son-dern auch viele rüstige Ritter und Bogenschützen sich be-fanden/ die kleinern Fahrzeuge/ welche denselben sich an-geschlossen hatten/ beschützte: so lange vermochten dieSaracenen nichts gegen die Flotte der Pilger. Als aberdas Schiff des Legaten durch allzuschnelle Fahrt von denkleinern Fahrzeugen sich entfernte/ so fielen ein schwer be-ladenes Schiff/ auf welchem eine große Zahl von deut-schen bewaffneten Pilgern sich befand/ und eine kleineremit fünfzig Armbrüsten und anderen Rüstungen beladeneGaleere der Templer in die Gewalt der Saracenen").
Auf diese schreckliche Nacht folgte ein nicht minder n.Aug.schrecklicher Tag. Jeder Schritt war den Pilgern er-schwert; überall hemmte das Wasser/ von welchem dasLand bedeckt war/ ihren Marsch; die schmale Straße/ aufwelche sie sich beschränkt sahen"), war so schlüpfrig/daß die Menschen und Pferde nur mit großer Mühe sich
62) Olivor. Sokcol. x. > 434 - r4gz.Wgl. Votrl äo Monte acuto exisr,bey Matthäus Paris x. -ttZ-6 Z) Oliver. Sctcol. x. I 4 ZZ. OhusZweifel bezieht sich auf diesen Verlustder Christen folgende Nachricht desEbn al Athir (bcy Michaud S. Zqr)und Makrisi (Key Hamaker S. 18),obgleich sie vor den Rückzug der Fran-ken gestellt und als Veranlassung des-selben angegeben wird: „Während
dieses geschah (die Sperrung des We-ges). kam eine große Marmah (S.oben Kap. VIII. Anm. 42. S. iy 3 ) derFranken auf dem Nils an, umgebenvon einer Zahl von Harrakahs, wel-che sie beschuhte. Diese Schiffe warensämmtlich gefüllt mit Lebensmittel»und Waffen, und die Kriegsschiffe derMuselmänner griffen sie an und er-oberten sic mit EotteS Hülfe."
S4) S- oben Anm. S8. S. 3 Z 7 -