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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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322 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VH. Kap. Xl.

^i'E' Volk wurden angewiesen/ auf der Straße längs dem Userdes Nils sich zu halten/ und die Geistlichen sowohl alsdie Weiber brachten den von dem Flusse entferntem Krie-gern das Wasser/ dessen sie bedurften. Durch einen stren-gen Befehl war es verboten worden/ dem Heere voran-zugchcn oder zurückzublciöen, die fliehenden Feinde zuverfolgen/ durch uuzeitigcn Lärm die Aufmerksamkeit derSaracenen aufzuregcn und überhaupt die Ordnung desZugs zu stören. Anscrwählte und des Kriegs kundigeRitter besorgten die Vorwache und die Hinterwache. Derpäpstliche Legat ermunterte die Ritter sowohl als die Knap-pen und alle übrigen Krieger/ welche auf seine Ermah-nung dem Paniere des Kreuzes auf diesem Zuge folgte»/durch reichlichen Sold oder freygebige Unterstützung; undder König Johann/ obwohl wider seinen Willen dieseHeerfahrt unternommen wurde, erwarb sich das Lob einerrühmlichen Thätigkeit und angestrengten Wachsamkeit/ in-dem er unablässig bemüht war/ das Beste der Pilger zubefördern und jeden Schaden zu verhüten. Diesen Ruhmtheiltcn auch der Herzog Ludwig von Baiern/ die Groß-meister der Ritterorden und die Erzbischöfe und Bischöfe,welche das Heer begleiteten In solcher trefflichenOrdnung zog die christliche Miliz zu neuem Kampfe widerdie Ungläubigen, und dieselbe Ordnung, welche für dieBewegung des Heers war vorgeschrieben worden, wurdeauch im Lager beobachtet").

17) ONv. Latiol. 1429.iL ) oiUitiL OhristiaiiL.... peraaics ei/nitriin oc t,irmas iwckitrim-tovenler instvucta xroccckedrt ala-orirsr. Oliv. ScNol. x. 142g. Vgl.OUroii. Ifiiron. x. ZVI. Nach ebendieser Chronik trugen viele Kreuzfah-

rer, auS Furcht vor der Feuchtigkeitdes Bodens, auf ihren Rücken höl-zerne und andere Betten, welche sieaber wegen der Hitze und der häufi-gen feindlichen Angriffe und auS Er-müdung schon zwey Meilen von Oa-mietle zurücklicgen.