Streitigkeiten der Pilger.
299
von Misr hieß 3 °), das römische genannt; einen andernThurm erhielt der Erzbischof von Damiette, und die übri-gen Thürme, so wie die Häuser wurden unter die Völkervcrtheilt, aus welchen das Heer der Pilger zusammenge-setzt war ^).
So wie dieser Streit, an welchem fast alle Pilgermehr oder weniger Aiuhcil nahmen^), eine schädlicheVerstimmung im christlichen Heere zur Folge hatte: sowaren auch noch andere Mißverhältnisse von nachtheiligcrWirkung. Ein großer Theil der Pilger nährte den Ver-dacht, daß der aus den Almosen der Gläubigen gebildeteSchatz, aus welchem die allgemeinen Kosten der Kreuz-fahrt und die Unterstützungen unvermögender Kreuzfahrerbestritten werden sollten, auf gewissenlose Weise verwal-tet würde und nur zur Bereicherung ruchloser Betrügerdiente^). Jede Veranlassung zur Unzufriedenheit undzu Klagen wurde von solchen, welche des Kampfes widerdie Heiden müde waren, begierig als Vorwand benutzt,um das Heer zu verlassen; und ein großer Theil der Pilgerkehrte mißmuthig im Frühlings des Jahrs 1220 in die Hci-math zurück, indem die meisten Armuth oder Krankheitvorschützten, und manche durch lügenhafte Vorspiegelun-gen die von dem Legaten angcordncten Aufseher täusch-ten "). Selbst der König Johann von Jerusalem kehrte
zo) Vorm, gnao olim aicodsturLad^Ionis. Oliv. 80I10I. c.ip. LZ.x. - 4 lg-
gi) Oliv. 8oirol. I. 0. I»o. cie Vitr.rpist. IV. i>. A04. Noch der Erzäh-Umg des Hugo Plagon (S. Ü 87 - Ü88)begann der Streit des Königs Jo-hann und des Cardinals Pelagiusers» nach geschehene» Lheilung, indem
der Cardinal alle diejenigen mit demBanne belegte, welche in dem vondem Könige von Jerusalem einge-nommenen Thcile von Damiette einHaus miethen oder bewohnen würden.52) IVIcmor. lieg. 1 . 0,zz) Oliv. Soleol. oax. 26. l>. 1422.54) IMU-I- omims i-anxerlaliZ vcteiodillmlie »Uoganäo roligioiicm ex»-