252 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. IX.
waren aber doch genöthigt, als Mehrers ihrer Fallbrü-cken durch das griechische Feuer der Belagerten, welchetapfer sich vertheidigten, waren zerstört worden, sich zn-rückzuziehen, ohne etwas ausgcrichtet zu haben. Dasübrige Heer der Pilger wurde während dieses Kampfesdurch Angriffe der Schaaren des Sultans, welche auf dasvon den Belagerten gegebene Zeichen erschienen waren,beschäftigt und konnte daher die walschen Kreuzfahrernicht unterstützen
Pclagius ließ sich aber durch das Mißlingen diesesVersuchs nicht nur keinesweges abschrecken von fernerenVersuchen, sondern sein Muth und seine Zuversicht wur-den eben damals gestärkt durch die Nachrichten, welcheüber die Lage der Stadl und den Zustand des Heers vonUebcrläufern ihm gebracht wurden. Ein Muselmann ausDamiette, welcher sich taufen ließ, meldete, daß an demTage des letzten Kampfes Tausend Mann der Miliz derStadt getödtct oder verwundet wären; andere Uebcrläuferversicherten sogar, daß der fünfte Theil der Vertheidigervon Damiette durch das Schwert der Christen gefallenwäre; und zwcy übergcgangcne Saracenen aus dem Lagerdes Sultans berichteten, daß bas ägyptische Heer durchden Verlust in den bisherigen Kämpfen und die Fluchtvieler Verzagten um den fünften Theil vermindert wor-den wäre Nachdem der Legat diese Nachrichten
-o 2m.vernommen hatte, so ließ er am io. Julius nicht nureine Sturmkatze an die Mauern von Damiette bringen
I2P) OaS Memorial? liexieiise be- brannten. OliveriuS erwähnt (l> r-;,2!zeichnet nicht nur den Lag dieses dieses Kampfes nnr im AllgemeinenKampfes, sondern theilt auch daS Ge- unmittelbar nach dem Gefechte ambet mit, welches die Christen spra- Julius,che», alS mehrere ihrer Sturmleitern 125) Memor. p>. iog4.