Die Pilger am rechten Nilufer. 245
diese zügellosen Schaaren unverzüglich zu beschäftigen unvwider die Feinde zu führen ").
Am Palmsonntage'"), um die Zeit des Ausgangs'-Mm»der Sonne, wurden die Pilger von allen Seiten angegrif-fen, und wir konnten, sagt ein Theilnehmer dieser Ge-fahr, an diesem Tage keine Palmzweige tragen, sondernnur Armbrüste, Vogen und Pfeile, Schilder, Lanzen undSchwerter"). Die Saracenen bestürmten nicht nur zuLande die Verschanzungen des christlichen Lagers, indemsie den Wall und Graben desselben zu zerstören versuch-ten, sondern sie richteten auch, unterstützt durch eine großeZahl von Schiffen verschiedener Art, einen heftigen An-griff gegen die Eine der von den Kreuzfahrern erbautenSchiffsbrücken '°'^). Obgleich der Herzog Leopold vonOcstreich mit den deutschen Pilgern und die Templer mitgroßer Tapferkeit diese Brücke vertheidigten, so gelang esgleichwohl den Saracenen, einen Thcil derselben zu ver-brennen; und der Herzog gebot daher seiner Ritterschaft,den Feinden, welche von ihren Pferden herabgesticgenwaren und zu Fuß kämpften, die Brücke zu räumen undden übrigen Waffcngefährten, welche das Lager vertheidig-ten, in geordneter Schaar zu Hülfe zu eilen. Die Sarace-nen wagten cs aber nicht, die Brücke zu besteigen An
S7> Gesch. der Patr. a. a. O. Dgl.I»c. äo Virr. cp. III. I>. Lgg.
yg) Nach Oliver. Scliol. cax. IZ.x. ,Lio und der Geschichte der Patr.bey Neinaud S- Ly.gg) Oliver. Saliol. a. a. O.roo) Gesch. der Patr. bcy NeinaudS.go. Dgl. Oliver. Selioiast. a. a. O.i.reodi <Iv Vitr. e^ist. III. 1>. Lgg.lir vciierinit ( 8 via.mil!> er Ourr-uli-»u»!, sagt daS lVIemoriaie licgiciisc
(x. rog2), per kerrani ek Lguai» oirini.XXI galei» et eum inaelinitLnoruin (Lraluii» ? ) et garaoeuoremrrnultitucliiie, et aäaiixcrirnt targiaset rabulas et ostia aomorui», ».axa»(Hacken!, xalleas (Schaufeln) ec
101) Oliver. Svliol. a. a. O. EsIN avec ein merkwürdiger Widersprucb zwischen dem Berichte dieses