222 Geschichte der Krenzzüge. Buch VII. Kap. IX.
2-EFr. Verbindung mit dem Meere gegeben und die Gewalt desStroms gebrochen hatten, als die Ursache ihrer Errettungvom völligen Untergänge.
Den Saraccncn war dieser Sturm fast eben so ver-derblich als den Christen. Das Wasser nicht nur desNils, sondern auch des Sees Mcnsaleh stieg zu einerungewöhnlichen Höhe und drang in das Lager des Sul-tans, so daß viele Lastthiere umkamen, und ein beträcht-licher Thcil der Vorräthe zerstört wurde ^°).
r, Der. Am dritten Tage nahm zwar der gewaltige Sturm-wind ein Ende; der Regen aber, welcher in dem Küstcn-lande von Aegypten so häufig und reichlich ist, als indem obern Lande selten und spärlich^'), dauerte fort mitunverminderter Heftigkeit, und die Kälte, welche imDccember eintrat, war höchst empfindlich ^). Diese Un-freundlichkeit der Witterung erzeugte in dem Heere derKreuzfahrer eine verheerende Seuche. Die Kranken wur-den plötzlich von heftigen Schmerzen in den Füßen undSchenkeln überfallen, das Zahnfleisch schwoll, die Zähnewurden locker und versagten den Dienst, Hüften undSchienbeine wurden zuerst schwarz und gingen dann in
32) Geschichte der Patriarchen beyNeinaud S. i8- Jakob von Vitcysagt zwar (Lx. m. i>. 296.): Lx....Huvii. er maris imrnäatione Ivultiex nosriis, 1on§e arireni Flures exLaraceiLis iru.eriern.irt ; das letzterescheint aber nach dem Berichte derGeschichte der Patriarchen nicht derFall gewesen zu scyn.
lasse aneiirion: eeeicsr vrai surrorir äu Laiä; car üruis
1a Kasse L§^xte il roinirs äe ^ran-äes xluies, iusulllsaures eeiienäanrxorir les liesoiiis äe 1a oulrure:a väinlerre, a Xlexauärle er äansles lieux voisiirs les Minies soiirexrremcmeur alionäsiires.
1al.il Relation äe 1' L§^re xar 8.cle Sae^ i). 2. Z.
83 ) laa. äe Virr. exlsr. III. x. 297.IVIeraoriale Ne», x. 1057. Geschichteder Patriarchen beu Neinaud S. 18,wo S. 23 noch einmal bemerkt wird:
conrnme. Vgl. Makrisi S.