220 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. IX.
jenseitigen Ufer zu ihnen übergingen und sich taufen lie-ßen; obgleich der Uebcrgang über den Fluß gefahrvollwar, unv manche, welche dasselbe Vorhaben auszuführcnversuchten, entweder crrranken oder von ihren Glaubens-genössen mit Pfeilen gctödtct wurden
Der Eintritt des Winters aber führte Wiverwara^.feiten herbet), welche vic Kreuzfahrer nicht erwartet hat-ten. Zwar fehlte es ihnen nicht air den Bedürfnissen desLebens, weil ihre Verbindung mit Pto'emais und allenandern christlichen Seestädten ungestört war; und dieSchisse, welche ihnen Nahrungsmittel und andere Be-dürfnisse zuführten, bedeckten die Küsten in zahlloserMenge aber schon am vorletzten Tage des Novem--s.Noe-bers erhob sich ein Sturmwind aus Norden, welcher,verbunden mit heftigen Regengüssen, während dreycrLage mit furchtbarer Heftigkeit tobre und den Kreuzfah-rern unsäglichen Schaden zufügte. Ihre Lastschisse, welchean der Küste und in der Mündung des Flusses sich be-fanden, wurden von den Ankern gerissen und zerschmettert,und vier mit Delagcrungsgcrüstcn versehene Fahrzeugenebst einem fünften Schiffe, welches zwischen ihnen sichbefand, an das östliche Ufer des Flüsscs geworfen, wo dieSaracenen sie durch griechisches Feuer zerstörten; nur dieSchiffe der deutschen und friesischen Kreuzfahrer bliebenverschont. Das Meer und der Fluß überschwemmten dasLand, wo die Kreuzfahrer gelagert waren, so daß Fischesowohl des Meeres als des süßen Wassers im Lager derPilger umherfchwammen; nicht nur die Lebensmittel undandere Vorrarhe wurden durch das cingedrungcnc Wasser
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27) Gesch. vor Patriarch«, bei, Rct- u. Oliv. LcNoi.
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