Aufenthalt der Pilger am linken Niliifcr. 217
des Pilgcrheers ihrem Lager wieder Ruhe und größereSicherheit
Malet al Kamel beschrankte sich aber nicht darauf,die Kreuzfahrer durch die Araber beunruhigen zu lassen,sondern er unternahm auch ernsthaftere Angriffe aus daschristliche Lager; und zwcymal hatten die Pilger wahrenddes Oktobers gegen plötzliche Ucbcrfalle der Saracenen sichzu vertheidigen. Am Feste des heiligen Dionysius erschien». Oewr.auf dem Nile eine feindliche Flotte von mehr als fünfzigFahrzeugen; und vier Tausend Saracenen zu Pferde undeben so viele zu Fuß bedrohten das äußerste Ende deschristlichen Lagers, wo die römischen Pilger ihre Zelteerrichtet hatten. Die saraccnischen Reiter fanden jedochdie christlichen Verschanzungcn so trefflich vcrthcidigt, daßsic keinen Angriff zu unternehmen wagten, und den feind-lichen Bogenschützen, welche in das Lager der Kreuzfahrer'cindrangcn, stellte sich der König Johann von Jerusalem,auf die Ermahnung des Bischofs von Bethlehem, miteiner geringen Zahl tapferer Streiter entgegen und ver-jagte sie nach einem Kampfe von kurzer Dauer. Nurwenige der fliehenden Saracenen entginge» dem Tode,und die meisten derer, welche den Schwertern der verfol-genden Kreuzfahrer entrannen, kamen, als sie ihre Schiffewieder zu erreichen suchten, in den Wellen des Flussesum. Denn jene heidnischen Bogenschützen waren, wieein arabischer christlicher Schriftsteller bemerkt, größken-theils aus Syrien, einem Lande, wo es wenige Flüssegicbt und die Kunst des Schwimmens nicht so sehr geübtwird als in Aegypten ^). Die saracenische Flotte, da
iy) Makriü S. ig- Aussage der Saracenen erführe» die
M) Geschichte der Patriarchen der, Christen späterhin, wie OlweriusReiaaud S, ig. Durch die eigne ii>. 1406.) bemerkt, daü sunszchnüuiu