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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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210 Geschichte der Kreuzzkige. Buch VII. Kap. IX.

^8.^' Dagegen verließen viele deutsche und friesische Pilger dasHeer und zogen heim, als die Zeit der herbstlichen Mcer-fahrt gekommen war

Als Hbnorius benachrichtigt wurde, daß durch dieBezwingung des Kettenthurms ein wichtiger Schritt zurEroberung von Aegypten geschehen wäre, und der Toddes Sultans Adel^), so wie die dadurch bewirkte Ver-wirrung des Reichs der Saraccnen große Hoffnungen fürdie Zukunft erweckten, falls die Kreuzfahrt mit gehörigerMacht fortgesetzt würde: so erließ er aufs neue eine Er-mahnung an alle Prälaten der Kirche, der Sache desheiligen Landes den größten Eifer zu widmen, und dieflehentliche Bitte der in Aegypten kämpfenden Pilgerum Beystand mit Geld und neuer Mannschaft zu Herzenzu nehmen. Er forderte sie auf, nicht nur die säumigenKreuzfahrer vermittelst der Androhung kirchlicher Strafenzur Antretung der Mecrfahrt im März, oder spätestensim Mai des nächstfolgenden Jahres anzuhalten, sondernauch den zwanzigsten Theil der Einkünfte der geistlichenPfründen nach der Verordnung der letzten allgemeinenKirchcnversammlung den zur Erhebung verordnctcn Män-nern ungesäumt zu überantworten. Honorius hielt denPrälaten, um sie zur willigen Spendung ihrer Schätzefür den Nutzen der Kreuzfahrt zu ermuntern, sein eigenes

4 ) In pLssszio 8. Ornois iiistanti.Oliver. Svliol. p. 1405. Oer MönchAlberik bringt mit dieser Rückkehr derfriesischen Pilger in ihre Heimath diefurchtbaren Ucberschwemmungen inVerbindung, welche die Küstenländerder Nordsee im Jahre iaig erfuhren,indem er bemerkt, tag diese Ueber-fchwemmungen i» demselben Monako

oder derselben Woche, in welcher diePilger nach Hause kamen, eintratcn.

5) Der Papst nennt in seinem Um-lauföschrciben den Sultan: xracei-

nmiietim tauet,re terrae. liai-«mlä. 1 . e. tz. rg.

6) l?rseos, grure la^ickea eti.rm eor-cka cmnliro xosseut ack laerxnuis.üiaiuslü. I. e, tz. 14.