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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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184 Geschichte der Krcuzzügc. B u ch VII. K a p. VIII.

I. Cbr.

irig.

hem und Ptolemais, und die drey geistlichen Orden mitihren Ritterschaften, welche durch ungünstigen Wind indem Hafen des Schlosses der Pilger so lange waren zurrückgehalten worden. Auch diese Kreuzfahrer erreichten,zwar nicht alle vermittelst einer gleich schnellen Fahrt undzu derselben Zeit, doch ohne Ungemach den Platz, aufwelchem vor ihnen die deutschen und niederländischenPilger ihr Lager errichtet hatten. Andere Kreuzfahreraber, welche ihre Vorbereitungen zur bestimmten Zeit nichtvollendet und noch langer in Syrien sich verweilt hatten,wurden durch widrige Winde entweder genörhigt, in demHafen von Ptolemais Schutz zu suchen, oder auf demMeere hin und her getrieben, so daß sie erst nach dreyoder vier Wochen an der Küste von Damictte anlangten.Manche Pilger blieben gänzlich in Syrien zurück. DerErzbischof von Rheims und der Bischof von Limogeswurden durch Alter und Krankheit gehindert, ihre Mit-pilger zu begleiten; der Letztere starb bald hernach in Pto-lemais, und der Erzbischof von Rheims auf der Rückkehrnach Frankreich *°). Dagegen kamen die Grafen von

ic>) Oliver. 1. v. Jakob von Vitrygiebt (a. a. O. S- eyo. cryc.) folgendeZeitbestimmungen seiner Fahrt nachDamiette an. Er blieb wegen Lebschwachen Windes bis zum Sonn-tage in dem Hasen des Schlosses derPilger. An diesem Tage erhob sichein starker Nordwind, die Pilger lich-teten die Anker und sahen, nach zwei)Lagen und zwei) Nächte», dis StadtThanis (Üntili? jnxta Lanixotiiaiiee,Anm. it. am Ende) am dritten Tageerreichten sie die Insel vor Damiette,welche zwischen dem Meere und demNil bei) der Kirche dcS heiligen Je-remiaS sich befand. Sie glaubten

den Patriarchen, den König und dieübrigen Fürsten anzutreffen, eS wa-ren aber nur geringe Pilger dort(mcclioares et muroics). Gleichwohlgingen sie an das Land. Drei, Tagsspäter kamen auch der König und derPatriarch von Jerusalem mir demHerzoge von Oestreich, so wie denTemplern und Hospitalitern. In demgrößer» Werks (Hist. Illeros. hei,Bongars x. uze.) erzählt Jakobvon Ditrh, dast das ganze Heer derPilger nebst dem Könige von Jerusa-lem, dem Herzoge von Oestreich undden Ritterorden mit einem günstigenNordwinde vom Schlosse der Pilger