lM Gejchichte der Krcnzzüge. Buch Vli. Kap.VIIl.
?l ch l e 6 Kapitel.
den mißlungenen Unternehmungen, durchweiche derKönig Amalrich von Jerusalem Aegypten zu bezwingenversucht hatte'), war die Meinung, daß die Eroberungdieses Landes am sichersten die Herrschaft der Kreuzfahrerin Syrien befestigen und die Saraccnen nöthigc» würde,den Christen den ruhigen Besitz des heiligen Grabes zuüberlassen, oftmals wieder geäußert worden ^). Als imJahre 1201 die französischen Kreuzritter wegen der lieber-fahrt nach dem Morgcnlande mit den Vcnetianern unter-handelten: fo wurde festgesetzt, daß dieser Kreuzzug haupt-sächlich gegen Aegypten gerichtet werden sollte. Auchnachdem jene französischen Kreuzfahrer am Bosporus einenandern Schauplatz für tapfere Thatcn gefunden hatten:so gedachten sie noch immer, so oft sie sich ihres Gelübdeserinnerten, des ehemaligen Plans, Aegypten zu erobern,und kündigten sogar dem Sultan Adel ihre baldige Erschei-nung am Nil an H. Auf der allgemeinen Kirchcnversamm-lung des Laterans wurde ebenfalls die Wichtigkeit undNothwendigkeit der Eroberung von Aegypten besprochen^).
1) Eesch. der Kreuzz. Buch iv.Kap. 2. S. 80. folg.
2) Ebendas. Buch °VI. Kap. 4.S. rar. und daselbst Anm. iö.
g) Ebendas. Buch VI. Kap. 4.S. 121. Kax. ö. S. 157 — iZg.Kap. 9. S. 25Ü.
4) l'uiill lirinaliuu tuik con-iliiini