Die Mecrfahrt der deutschen und friesischen Pilger. 179
Krieg gegen die Heiden durch eine für das heilige Land^'Enützliche Unternehmung ohne Aufschub zu beginnen. AlleAnwesenden wurden von der Kraft der Worte diesesehrwürdigen Redners so ergriffen, daß der König Johanndie Prälaten und Barone des Königreichs Jerusalem, unddie Vorsteher der drcy geistlichen Ritterorden, welche seitMitfasten zwar öfters, doch ohne Erfolg unter sich und mitdem Herzoge von Oestreich sich berathen hatten, nicht min-der als die anwesenden sämmtlichen Häupter der fremdenPilger einstimmig wie vom heiligen Geiste getrieben aus-riefen: man müsse Aegypten erobern- Hierauf wurde derHafen des Pilgerschlosses zum allgemeinen Sammelplätzederer, welche an dieser Heerfahrt Theil zu nehmen ge-sonnen wären, bestimmt-4).
Anm.) oruoo si§naverat et inli-nitos Iiomines. In seinem zwey-ten Briefe an den Papst Honorius(p. 290.) giebt Jakob von Vitry vondieser Verathung folgende Nachricht:
posseinus aestivo tempore oixüäerosscrusalein proprer ac^uae penuriam,alia vero oppiäa in terra 7erosoI>--uütana in inontidus sita nodis c^uasijnexpuAnadiiia viäedaniur, propo-suimus per§ere in .Lex^pnnn, cpiaeterra kertilis est et äirissiina superomues alias, czuae sunt in Oriente,ex yua Sarraeeni poteststem Ii«ai)eut
et clivitias, ut terram uostram va-leant retinere; tzua terra odrenta,äo laeili totuni re§num Jerosol^-
Hugo Plagon (p. 682.) machte derKönig Johann in jener VerathungVeit Antrag, entweder AlexandrienoderDamiette zu belagern', und nachOliveriuÜ (Hist. Dam. 0. 2g. p. 1423):
juris ipsos non clesereret.
44) Oliver, kokolast. Irist. Oam.eap. 8.
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