Die Meerfahrt der deutschen und friesischen Pilger. 171
Während die Grafen von Holland und Mied mitden Kreuzfahrern, welche Key ihnen geblieben waren, denChristen in Portugal nützliche Dienste leisteten, umfuhrendie Pilger, welche sich von ihnen getrennt hatten, dasVorgebirge von St. Vinccntius sahen auf ihrerweitern Fahrt die Städte Alvor und Silves, so wie diefesten Burgen Almadra und Albufcyra in dem von Chri-sten beherrschten Lande von Algarvc, und wurden durchwidrigen Wind genöihigt, in der Nähe der maurischenStadt Santa Maria in Algarve ") die Anker zu werfen.Dort versammelte sich erst nach und nach die durch denSturm zerstreute Flotte; und als die Pilger durch denfortdauernden ungünstigen Wind an der Fortsetzung ihrerFahrt gehindert wurden, so hielten sie mit einanderRath, ob es nützlich wäre, die vor ihnen liegende Stadtzu erobern. Noch ehe die Meinungen sich vereinigthatten, begannen gegen Abend die Friesen, welche derBekämpfung der Saracenen in Portugal am hartnäckig-sten sich widersetzt hatten, plötzlich unter Anrufung derheiligen Jungfrau den Kampf wider die am Ufer auf-gestellten maurischen Krieger und die Bestürmung vonSanta Maria und brachten ihre Schiffe so nahe an dieseStadt, daß einem kühnen friesischen Manne es gelang,die Mauer zu ersteigen, ein Panier auf der Höhe einesThurmcs zu errichten und die Thore seinen Genosse» zu
rokko, kam später «ach Spanien zu-rück und wurde zugleich mit seinemBruder in einem Aufsiande gctödtct.
21) Oaput 3 . Vinoentii et eaptttcke Saois. Limo x. 2g. Dal! letztereVorgebirge tii ohne Zweifel das vonEagretz. Link, a- a. O. Th. 2. S->S 5 .
22) Livilas, gilLS gitoruiam Laiiota
Maria , IIUIIC Ilairiir ckicilttr. Lina
1 . 0. Edrifi (Ocsorixcioii cke Lspaäade Xerik ^ieäris von trackuoioit ^
Mackrick 1799 - 8- Z 2 . 194.) nennt
diese Stadt: Saut Maria/ und Abul-fcda (Büsching's Magazin für dieneue Hihorie und Geographie. LH. 4.S. 22>.).- Schantmari«.