Druckschrift 
6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

157

Kreuzfahrt des Königs Andreas von Ungarn.

zu erfüllen; der König aber verließ gleichwohl, noch ehe 2-^-seine Gesundheit wieder hergestellt war, mit seinem gan-zen Gefolge und allen seinen Schiffen, Waffen und Vor-rathen das heilige Land, in welchem er nur drcy Monatezugebracht hatte, indem er dem Banne trotzte, welchender Patriarch über ihn wegen seines Ungehorsams aus-sprach Der König von Ungarn wählte, weil erdie Gefahren der Mecrfahrt fürchtete, den Weg zuLande"), verlobte zu Antiochien seinen Sohn Andreasmit der Tochter dcS Königs Leo von Armenien, versuchte,als er durch Kleinasien zog, den Sultan von Jkoniumzum Christenthume zu bekehren, nahm dann als Brautseines ältesten SohneS, Bela, die Tochter dcS KaisersThcodoruS LaSkariS mit sich, besuchte Constantinopcl undwurde auf dem Durchzuge durch Bulgarien von JohannAsan, dem Könige dieses Landes , ungehalten und nichteher entlassen, als nachdem er seine vierzehnjährige Toch-ter jenem Fürsten der Bulgaren als Gemahlin verheißenund wegen der künftigen Erfüllung dieser Verheißung hin-längliche Bürgschaft gestellt hatte"). Von dieser ihmwenig rühmlichen Pilgerfahrt, welche die Geschichtschreiberjedoch bewog, ihm den Bcynamcn dcS HierosolymitanerSbcyzulcgen, brachte Andreas die Köpfe deS heiligen Ste,phanuS und der heiligen Margarethe, die rechten HändedcS Apostels Thomas und dcS heiligen Bartholomäus, so

4-7) Oliver. 80I10I. eap. Z. lod.in-»tls de IliwrocL OIr.roirieL HuiiZL-roriim (in Scli-vvaiiämeri Lcrlinor.rer. IlanAarli 1'. I.) eax. 75. l». 149.48 ) ^reliiälae. 1. o.

274 572 « laeoiii de Vicr. ejiliit. l.

1. 0. Eligel's ungarische GeschichteTh. l. S. 301. 302.

49) Iwversws iu Iliingariain emnxreti08is rliesaiiris saneioruni» re-8UUM reliiveuic iri irros^eroKlal.ii; non iLmeu iiOL »uis iueril.1^ked ksiieiorum, reUcinias

'eredat» adscrüdi voluir. de

2'!i^vroeL l.'e.» wo auch die mitge-brachlen Neliguien aufgezahlt werden.