Kreuzfahrt des Königs Andreas von Ungarn. 155
Verwegenheit zu bereuen; die Bewohner des Gebirgs^'A"'ließen keine Gelegenheit unbenutzt, den Kreuzfahrern zuschaden, und zerstörender noch als die Geschosse der Unsgläubigen war die strenge winterliche Kalke. Schon amVorabende vor dem Weihnachtsfeste verlor das Pilgerhecr^-Dec.viele Menschen und Pferde durch den heftigen Frost, undnoch um vieles verderblicher war in der heiligen Nachtein schreckliches, mit Sturm und Negen begleitetes Gewit-ter, von welchem die Kreuzfahrer bey Sarepta überfallenwurden. Nur wenige der Pilger, welche diese unbe-sonnene Heerfahrt unternommen hatten, gelangten wiedernach Ptolemais
4g) Bon rer dritten Heerfahrt die-ser Pilger giebt OliveriuS ( 0»z>. S-)nur folgende kurze Nachricht - InIcrtio cgniratu, cui xarriarosia onmeigno ornois er eaori zionriiicos non
oommocta tam zier larrunonlos cznamIi/oini» a-xeritatv xcrxessi suinns,xraescilim in viZiiia ilLliviratisDomini, xer viam, nlii mniti PLN-zicres er jnmenta krigore x-eriernnt,«0 iz-sn kncrn noore, in gna temge.erstem terrcstrcm venris er xluviiseommotsm eubtinuimns grsvissi-INSM in liniinis i'vri er 6)'<iouisjnxcs Snrcplnin. Abu Schamah be-richtet davon nach Abu Modafferalso, „Nachdem die Franken vonTur abgezogen waren, ko zog derSohn der Schwester dcö Hunker(Königs von Ungarn) nach dem Ge-birge von Sidon, indem er sprach:ich muk dag Volk dieses Gebirgesbezwingen. Der Herr von Sidonsuchte ilm davon abzuhalten, indemer sagte: diese Leute sind trefflicheBogenschützen, und ihr Land ist
beschwerlich. Er nahm aber die-sen Nath nicht an, sondern zog mitfünfhundert Mann bis nach Ha-rir, demLande dcr.Maidaniten (Ma-tadsinah),' in der Nähe von Masch-gara; die Einwohner dieses OrtSaber nvlhigtcn sie zum Abzüge ausihrer Gegend. AlS die Frankendahin kamen, so stiegen sie von ihrenPferden ab, um sich auSzuruhen:woraus die Mechaniken von den Ber-gen herab sie übersielcn, ihre Pferderaubten, ihre Knechte tödteten undden Sohn der Schwester des Hunkerzum Gefangenen machten. Diejeni-gen, welche entrannen, flohen nachSidon. Cs war aber mit ihnen einMuselmann, welcher i» ihre Gefan-genschaft gerochen war, mit NamenEldschamus. Dieser sprach zu ihnen:ich kenne einen bequemen Weg »achSidon und ich will euch denselbenzeigen. Sie antworteten: wenn dusolches thust, so machen wir dichreich. Cr aber führte sie in unweg-same Lüaler, wo die Muselmännersie verfolgten, todtend und Gosangene