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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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118 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. V.

^iiE'und bestätigte er dis von feinem Vorgänger und der letz-ten allgemeinen Kirchcnversammlung wegen der Kreuz-fahrt und der Rechte und Verpflichtungen der Kreuzfahrergegebenen Vorschriften -).

Der Papst Honorius hatte zwar, als er aufden Stuhl Petri erhoben wurde, bereits ein sehr hohesAlter erreicht und war daher schwach und hinfäl-lig'); dennoch aber erfüllte er die Verheißung, daßer eben so eifrig als sein Vorgänger der Sache des hei-ligen Grabes sich annchmcn würde, mit jugendlicher Kraft;und obgleich während einer fast elfjährigen Regierungviele weltliche und kirchliche Händel von der höchsten Wich-tigkeit die Aufmerksamkeit des hochbetagten Papstes inAnspruch nahmen: so blieb gleichwohl die Rettung desheiligen Landes aus der Gewalt der Ungläubigen derHauptgcgenstand feiner angestrengten Thätigkcit. Die Ver-hältnisse der Zeit, in welcher er der Kirche Vorstand, be-günstigten aber keinesweges eine allgemeine Bewaffnungder abendländischen Christen zum Besten der christlichenHerrschaft in Syrien, sondern lenkten vielmehr die Be-strebungen der Völker nach anderen Richtungen. Dennin Frankreich erhob sich dir Partey der Albigenser miterneuter Kraft; die Könige von Frankreich und Englandbefehdeten sich einander mit steigender Erbitterung; inDeutschland stritten Otto von Braunfchweig und Friedrichvon Hohenstaufen um das Reich, und auch nach dem

q) Vgl. daZ Schreibe» an die lom-bardische» -und todkanische» Präla-ten, Fürsten und Städte vom rg. Ja-nuar 1217, wodurch er denselben dieErnennung des LardinalS Ugolin vonLstia zum Legaten für dis Angele-genheiten d« Kreuzfahrt bekann

macht. LuUarinm Romanum 1. III.(Uomao 1740. lol.) x. >8l. Iga.

6) Honorius jaiu xaxa Inerat rk-leotns , an IN osser oorporv inlirmnsesc senio ci nikra nioänin äelniis.

Llrron. I 7 rsx. in a. 12:7.