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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
88
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I. Ckr.

ISIZ.

fl8 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. III.

Zucht und Ordnung in der Kirche; und, da weder dasEine noch das Andere ohne große Gefahr länger verscho-ben werden kann, so flehen wir oft zu Gott mit Thränen,daß er uns seinen Willen offenbaren, unfern Eifer be-leben, unsere Kraft stärken und uns Gelegenheit undMittel zur Vollbringung dessen, was förderlich und heil-sam ist, verleihen möge." Er verordnete in diesem Aus-schreiben, daß mit Ausnahme von einem oder zweyBischöfen jedes erzbischöflichen Sprengcls, welche zur Be-sorgung des kirchlichen Dienstes zu Hause bleiben könnten,alle übrigen Prälaten der Kirche persönlich auf jenerallgemeinen Kirchenversammlung sich einfinden, oder imFalle begründeter Verhinderung taugliche Stellvertretersenden sollten. Auch befahl er allen denen, an welche ersolche Ladung erließ, jeden überflüssigen Aufwand alswahre Diener Christi zu vermeiden, und über alleGegenstände, welche auf der Kirchenvcrsammlung zurSprache zu bringen wären, zuvor auf das sorgfältigstesich zu unterrichten, die gesammelten Nachrichten ihmmitzutheilen und vornehmlich der Sache des heiligen Lan-des redlichen Fleiß zu widmen. Mehrere Erzbischöfe undBischöfe ermahnte der Papst noch durch besondere Schrei-ben, die Kirchenversammlung nicht zu versäumen. Indemer den Patriarchen von Alexandrien aufforderte"), ent-weder persönlich auf der Kirchenversammlung zu erschei-nen, oder durch einen Bevollmächtigten sich vertreten zulassen, ermunterte er ihn zur Geduld in den schwerenPrüfungen, durch welche Gott ihn und seine Kirche Heimssuche, mit dem Bcyspiele des Apostels Paulus, welcheralle im Dienste Christi ihm aufcrlegten Verfolgungen,

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