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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Anordnungen des Papstes Innocenz.

zum Abfalle vom christlichen Glauben sich hatte bewe-^A'Hgen lassen. Die bcyden ruchlosen Sklavenhändler ließspäterhin der Kaiser Friedrich der Zweytc, als sie der ver-brecherischen Absicht überführt wurden, ihn in die Händedes saracenischen Emirs von Sicilicn zu liefern, nebst die-sem Emir und dessen bcyden Söhnen an Einem Galgen auf-hängen "). Auch die wenigen französischen Pilgerknasben, welche in ihre Hcimath zurückkchrten, befreyteInnocenz der Dritte nicht von der Verbindlichkeit, imerwachsenen Alter ihr Gelübde zu erfüllen").

Der Papst Innocenz, als er die Kunde erhielt vonder schwärmerischen Begeisterung für das heilige Grab,dÄ"Ap>

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welche sich der Jugend »n Frankreich, Burgund undDeutschland bemächtigt hatte, soll seufzend gesagt haben:diese Kinder beschämen uns; denn sie ziehen frisch undmunter aus, um das heilige Land zu bcfrepen, währendwir schlafen "). Im folgenden Jahre traf der apo-^Ef>r.stolischc Vater sehr ernsthafte Anstalten, um die von ihmseit langer Zeit vorbereitete große Kreuzfahrt endlich zu»Ausführung zu bringen, indem er ein sehr eindringlichesErmahnungsschreibcn an die Geistlichen und Laycn allererzbischöflichen und bischöflichen Sprengel nicht nur inFrankreich, England, Schottland, Irland, Deutschlandund Italien, sondern auch in Schweden, Norwegen, Po-len, Böhmen, Ungarn und Dalmatien richtete 6°). Indemer alleiübrigen Beweggründe, durch welche er selbst so-wohl lals seine Vorgänger oftmals ihre Aufforderungenzum jBeystande des gelobten Landes unterstützt hatten,

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