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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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60 Geschichte der Kecnzzüge. Buch VII. Kap. II.

^l,r. Stande seyn würde, das Darlehn zurückzucrstatte», dieseSumme bey den beyden geistlichen Ritterorden niedcrzu-legen, und mit deren und des Patriarchen von JerusalemRathc zum Besten des gelobten Landes zu verwenden;sondern übersandte eben damals auch noch dem Patriarchenvon Jerusalem, als seinem Legaten in Syrien, aus derapostolischen Schatzkammer achthundert Mark Silbers,welche gleichfalls bestimmt waren, die Noch der Christenin Syrien zu erleichtern ^).

^.2^ Im Sommer des Jahrs 1210 schiffte der Graf Jo-hann mit einer Begleitung von drcyhundcrt zum Theilreichen und mächtigen Rittern und mit vielen andern Kreuz-fahrern, welche ihm sich angeschlossen hatten, zu Marseillesich ein, landete, weil ein heftiger Nordwind sein Schiffhinderte, Ptolemais zu erreichen, in dem Hafen von Chaifaund hielt dann zu Ptolemais, von der Geistlichkeit und13.Sept.dcm Volke dieser Stadt fcycrlichst eingcholt, seinen Einzugam Vorabende vor dem Feste der Kreuzescrhöhung-g.Sept.Am folgenden Tage feierte er daselbst seine Vermahlung

Mi Nach dem Schreiben, welchesJnnoeenz an den Patriarchen vonJerusalem damals erlies, (Lpisr. 1 .ih.Xll. 23.). Der i4cx> Mark, welcheJohann von Bricnne angewiesenwurde, bey den Hospitalitern rnidTempelherren niedcrzulcgen, erwähntder Papst auch in seinem Schreibenan den König von Frankreich (s.Anm. vo.i, um üblen Deutungen sei-ner Briefe (wahrscheinlich in Bezie-hung auf die Unterstützung des heili-gen Landes, welche Jnnoeenz inAnspruch nahm) zu begegnen. ImJahre 12,-8 hatte der Papst nach sei,»er Aeustcrung in dem Briefe an denPatriarchen 1002 Mark Silbers nach

dem heiligen Lands gesandt. RachMarinus Sanutus (Secrela llstcl.

kam Johann, bevor er in dem Hafenvon Marseille sich einschiffie, selbst»ach Rom, erlangte aber dort nichtsweiter, als dag die Römer ihm eineAnleihe von 4-1000 Istvrcs Ichiiinois(super elomiiatu suo) auf Verwen-dung des Papstes bewilligten-, derKönig Philipp von Frankreich schenkteihm aber eben so viel. In den Brie-fen des Papstes Innocenz geschiehteiner damalige» Anwesenheit des Kö-nigs Johann zu Rom keine Er-wähnung.

2z> INariu, San. I. c, cap. A. x. 2ȟ.