58 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VH. Kap. II.
große Geschicklichkeit. Einige Ritter, welche auf ihrerReise zu einem Turniere seinen Oheim besuchten, fandenso großes Wohlgefallen an dem muntern Jünglinge, daß sieihn mit sich nahmen; und Johann erwarb sich auf dem Tur-niere großen Ruhm durch seine Kraft und Gewandtheitim Lanzenbrechen und andern Hebungen "). Gleichwohlverzieh Graf Eberhard niemals seinem ritterlichen Sohneden in der Wahl des Standes gegen den väterlichen Wil-len bewiesenen Ungehorsam und strafte solchen Ungehor-sam sogar durch Enterbung "). Späterhin, als der PapstJnnocenz der Dritte die Christen aufforderte zur Bewaff-nung für das heilige Land, nahm auch der Graf Johannvon Bricnne, bewogen durch die feurige Ermahnung desMeisters Fnlco, das Kreuz, blieb, als sein Bruder Wal-ther nach Apulien sich begab, seinem Gelübde treu undnahm Antheil an den Gefahren und Siegen des großenPilgerhecres, welches die Eroberung von Constanrinopelunternahm und vollbrachte"). Wahrscheinlich war Jo-hann nicht lange Zeit zuvor in seine Heimath zurückge-kehrt, als die beydcn Botschafter der Prälaten und Ba-rone des Königreichs Jerusalem ihm meldeten, daß imgelobten Lande eine Braut und eine königliche Kroneseiner warteten.
»4) ^rt Ns vöristcr los äatcs, nacheiner alten französischen Chronik,(OctavauSg. Paris i 3 > 8 .) 7 b v. S.6h.70. ES ist zwar hier von Turnierenin der Mehrzahl, auf welchen derGrafdohann sich ausgezeichnet habensoll, die Rede: wahrscheinlich ist aberdoch ein bestimmtes Turnier gemeint,vielleicht daS von Ecry. Vgl. Gesch.der Äreuzz- Vuch vi. Kap 4 - S. m.lg) Kar sie vollster los ciatcs a. a.
O. S. 70. Er verwaltete späterhinnach dem Tode seines Bruders Wal-ther (wie MarinuS SanutuS x. 2c>2.berichtet) die Grafschaft Brienne fürdessen Sohn, seinen Neffen, welcherebenfalls Walther hieß und in Apu-lien sich befand ( comicarnm lantniu. a Onalloro Iwz>0le roriob.rr, -zurerat in Lpuluc).
16I Lstronicon lstrsxcrg. (IZalil.-56g. foi.) x. zoc,.