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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Ti.Ckr.

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38 Geschichte der Keeuzzüge. B u ch VII. Kap. I.

Wiederherstellung des kirchlichen und weltlichen Friedensim Fürstcnthume Antiochien auf das angelegentlichste zurPflicht machte, klagte in dem Schreiben, in welchem erdem Patriarchen die Erneuerung und Bestätigung seinerfrühern Ernennung zum Legaten kund that"), bitterlichüber das Mißlingen aller bisherigen Bemühungen, Ruheund Eintracht unter den christlichen Fürsten des Morgen-landes zu stiften. Als Boemund wieder in den Besitz nonAntiochien gekommen war, so nahm auch der König Leodie Bewilligung zurück, welche er den Templern gemachthatte, und eben deswegen trat auch der gegen ihn aus-gesprochene Bann wieder in Kraft und wurde selbst vonJnnoccnz dem Dritten bestätigt"). Alle Ermahnungendes Papstes und des Patriarchen von Jerusalem, dieStreitenden zum Frieden zu bewegen, waren vergeblich.Jnnoccnz machte zwar den Vorschlag, daß Boemunddie Burg Antiochien in die Hände des Patriarchen,welcher nach dem kläglichen Tode seines Vorgängerszum Oberhaupte der antiochischen Kirche war erwähltworden, überliefern, und der Patriarch diese Burg gegenbillige Vergütung der dazu erforderlichen Kosten und unterdem Schutze der Hospitaliter so lange bewahren sollte, bis

66) üixist. Innoo. III. 146. X.exist. 2i4. (vom lg. Fcbr. 12071. Dieerste Ernennung deö Patriarchen zumLegaten ln Syrien geschah schondurch ein Schreiben vom 29. Occcm-ber 1204. Isxisr. Innoo. III. (.Lregnixnzt er la I>or,e ä,i llieil)I.id. VIII. inr. 102, zuerst nur aufvier Jahre; im Jahre ivog verlängerteInnoecnz die Vollmacht deo Patriar-chen auf fernere vier Jahre s lchist.Inirtio. III. 146. XI. iuZ. vom yten2 ul. lxch).

67) Lxisl. Iirnoo. III. 14). XII.cx. g. (vom Z. März i2oy.) 146. XIV.ex. 64. ivom >g. Mai >211.) Bcyde anden Patriarchen von Jerusalem. Nachdem letzten Briefe hatten die Templersich erboten, einem richterliche» Spru-che in ihrem Streite mit dom Königevon Armenien sich zu unterwerfen;der König Leo aber war nicht dazuwillfährig gewesen.