Anti ochische Händel.
Gefangenschaft nachdem er zuvor über den Fürsten ^Boemund und dessen Anhang den kirchlichen Banu unddas Intcrdict ausgesprochen hatte "). Als die kathvli-sche Geistlichkeit zu Antiochien jenes Intcrdict anerkannteund die Gebannten von der kirchlichen Gemeinschaft unddem Genüsse der Sacramente ausschloß/ so dachten Bve-Mund sowohl als der Bürgermeister und die Rathshcrrender Stadt") darauf, sich gänzlich von der römischenKirche loszusagen, schlossen sich an die dortige griechischeGeistlichkeit an, welche ihnen die Theilnahmc an dem Got-tesdienste und den Sacramenten nicht wehrte, und warennicht abgeneigt, einen griechischen Patriarchen als Ober-haupt der antiochischen Kirche anzuerkennen.
So verwickelte sich dieser unselige Streit, welcher deingelobten Lande durch die Nahrung, welche er der Partey-sucht gab, nicht geringen Schaden brachte, immer mehr,und der Papst Jnnoccnz, als er den Patriarchen von Je-rusalem zum apostolischen Legaten ernannte und ihm die
6 z) Innoa. III (oä. Iluln/..)
I.id. X. exist. 2,4. (vom 13. Febr.1207.) Iwd. XI. ex. 110. (vom iMc»Julius I2cg, wo der Tod desPairiar-chcu von Antiochien gemeldet wird)/'Ioin. II. x. IZ». ig». Dgl. I.ii,. XV.ex. Igt. I>. 68 Z. Nach der Angabedes Marinus SauutuS (I c.): 60-
saoiiclciis, ooininu nil.itein (^Viitio-oiiiae) ejiisijrie airxliiarios suxcran»,Vatriarcliani 11011 clril-iiarik caraaroiiiainclerc ibigno asliigencio xeri-inere. Die Heyden Neffen des Patri-archen, welche die Kefangenschast ih-res Oheims thcilten, waren wahr-scheinlich die beyden Stiftsherrcn derantiochischen Kirche, welchen der Pa-triarch zum Behuf ihrer Studien
tausend Bysantien (will,! visainios
exxcnüonclos) früher geschenkt Halle,und deren einer Jterius bieg. Lxist.Imioo. III. I.ib. XV. ex. -gr.
6a) lilxist. Iniioa. III. I-ih. XI. 9.(vom 4. März >2og.) lom. II. x. läu.
6Z> Major (Maire) et Oonsalcs,Vmioeiieni. liiiil. Jnnveenz erlvähntin einem Briefe an den König vonArmenien (I.ii>. XII. ex. 2. vom 28.Febr. 121Z. > noch eines andern un-rechtmäßigen Patriarchen von Antio-chien, welcher von dem Patriarchenvon Jerusalem als päpiilichem Lega-ten entsetzt, aber von dem Könige vonArmenien anerkannt und beschütztwurde.
. C«r.,:og.