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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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26 Geschichte dcr Kocuzz ü g e. B »ch VII. K a p. I.

Baronen der Pilger gefaßten Beschlüsse vollkommen gemäßwäre, sondern daß auch der Nutzen der Christenheit diestrenge und unwiderrufliche Vollziehung jenes Beschlussesforderte, und daß er daher, falls der Cardinal derselbenMeinung wäre, gern bcreir seyn würde, jenem Anträge zuwillfahren, für feine Person aber in Beziehung auf diesenHandel in jedem Falle vor Gott und den Zeugen dieserErklärung aller Verantwortlichkeit loS und ledig seynwollte - chch Der armenische Bevollmächtigte bewirkte jedochwährend seiner Anwesenheit zu Ptolcmais mit Hülfe desCardinals Sussricd die Versöhnung der Templer mit sei-nem Könige ; Dress. Versöhnung war aber nicht vonlanger Dauer. Die bcyden Legaten verließen hierauf daSheilige Land, ohne den Streit um daS Fürstenthum An-tiochien zu Ende gebracht zu haben, und begaben sich nachConstantinopel, der Einladung deS Kaisers Balduin fol-gend 50).

I.Cbr. Nach der Abreise der Legaten auö Syrien erhob der

1204.

König Leo von Armenien eine schwere Klage bcy demPapste Jnnoccnz gegen den Cardinal Peter; er beschuldigte

Hg) Virmiler ^iroposni eis, schriebSuffricd an den Papst, gnost ezo 00-r.nir Deo et eis üo iroo kacro exerrsa-liis esse voiedaai ; er halte aber zuvorzu der gemeinschaftlichen Erklärung,welche in seinem und des CardinalsPeter Namen dem armenischen Bot-schafter gemacht wurde, seine Zustim-mung gegeben. Nach der Erzählungdes Königs Leo in dem angeführtenBriefe an Innocenz den Dritten be-wirkte Suffried, indem er daü Ver-fahren seines Mitlegaien gegen denKönig von Armenien mißbilligte, denerzählten Versuch zur Aussöhnung

der streitenden Parteycn: finao cnn,

verlöre slnstneinnl.

iioo. III. I o. Lpist. Lirliioiioi ^Vr-rncirorum; ibiei. VIII. 120.

I'. 7Z6.

Zo) S. Eesch. der Äreuzz. Buch VI.Kap. 11. S. NZ.