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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Privatbricfe des Mittelalters,

fynnden, wes wir umb deinen unnd unitscr aller fruntschafft ivillenn thun svllennvder mögcnn, wollen ungespartt williglich erfundciin werdenn. Es hott oüchHerr Eck stetiger ein mardern schanwe ch nachgclastenn unnd die in seynem letztenndem Vater Vvrschafsett, der frau eptischynn") tmnd deinem tveipp izlicher einegrowerken sthaubenn, die wir dem Vater hirmit ßendcnn, welche her wirttivisstcn zu öbirantwortenn, Heiner dobcy gedencken unnd der zelenn gutiszu thün, wie du wissest im gcßlechte gcwanlich tinnd gebörlich, Domit gotedcvolenn! Gebenn Königsberg in riZilia. visitneioni8 Nnris anno oto. 94 stenn,

(Adr,) Dem erbarcnn unnd vestenn Pilgcrein voitn Ryschach dem jüngernn,tinscrm lieben ohme.

589.

Geörüder von Adekshofen an ihren (Vater (Ulrich von Adelshofen.

Althegncnbergst) 1497 März 16.

Kummer über seine Gefangenschaft. Schilderung ihrer und ihres Vetters Bemühungen, Löse-gcld für ihn zusammenzubringen. Auch hätten sie sich um ihre Schuld Lei Herzog Albrecht von Bayernbemüht, doch sei ihnen die Urkunde darüber von der Gegenpartei vorenthalten. Schwierigkeit derLage. Hoffnungen.

Augsburg, Stadtarchiv. Or.

Ilnnser snnlich treu und was; wir gütz vermngcn, zuvoran. Lieber datier.Dein väncknüst und knmernuß ist uns bisher und noch von hcrtzen layd.Demnach alz du deinem brnder, unsern lieben Vettern, schreybcst und uns,dich noch zu endtledigcn re,, daz Hellen wir aufangz geren gethan und mytlerzeit und noch, alz verre tvir mügen. So aber deiner widertayll anfodrung sogroß und vil ist gewesscn, ist uns nit mnglich geivessen, solichs zu thain. Jedochhaben wir mer tvollen thain, dait dein und unser vermögen ist, und haben zuabtrag I für dich geben wollen der fruntschafft drenhnndert gülden, darzn büsund pcsserung für dich wollen auffnemen nach erkantnus; ainnes ersamcn rattezu Augspnrg, Doch in soliche zallung hat sich dein bruder, unser Vetter, dareingeben und halt uns daz halbz bevor wellen geben, und den andern halben taylhat er uns helffen anffbringen, sünst war Ivir svlicher täding") nit eingangen.Darnach haben wir uns dez erbotten durch vil edler lent, der sach aufs ainenersamcn ratte zu Augspnrg nmb all sach ze kumcn^) an ferer wägrung, istdurch den gegentayl aber abgeschlagen. Und daz du »ersten mögest, daz wirmer gehandelt wollen haben, dan dein und unser vermugen ist, schicken wir dirhicmitt ain zedel, auffgeschriben diser zeit, alz du in fancknus; kumen bist, alledeine Hab und gntt. Und nach inhalt diser zedel ist wvll zu »ersten, waz wirmügen tän. So will unser Vetter der sach gegen deinem widertayll mässig

*) Schaube (Überrock, Mantel) aus Marderpelz. *) Bilgrins Schwester Amalie, Äbtissiu zu Lindau,feines graues Pelzwerk, besonders das graue Fell des sibirischen Eichhorns. *) bei Friedberg i. Bayern,ö) Buffe. °) Übereinkunft, Verhandlung. ?) dem Schiedsspruch jemandes sich unterwerfen.