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Deutsche Privcitbriefc des Mittelalters.
wol und schrillend mir och, uff was mcynung ir im gcschriben habint. Dannob und wie ich minen Herren für und für in hulden beheben und behaltenals bishar, möcht mir nit übel erschicssenst) Dann min fron hat, als man daszumm minsten jezt rechnet, eigens güts 600 guldin on Vater- und mütererb; sohaben mir ir Vater und müter zügesagt, mich nit zü verlasen und, waz ich be-dvrffe, sh darumb anzülangcn, Wellen fy mit mir teilen; und so sh beide ab-gangind, lveltind sh mir und miner husfrouen danvcht bh 800 guldin verlasen.Nun lht min swiger ir müter jezt im todbett, dcsglich ist min schwcher einalter mann, der villicht och des nechsten tags das leben mit dem tvd verwechslet.Doch wcre mir das leid, das ire eins sterben sölte. Aber sy vernemmhnddanocht lieber güts von mir dann bvss, als mit warheit niemer anders uffmich dann alle er erfunden sol werden. Darumb so wellcnt das zü bcschehen^ivie ich üch des bittung tün, fördern. Got der allmcchtiger sy mit uns allen!Und grüscnd inir üwere kind und wer üch lieb sye, och den Künlh. Datumsontags rcminiscere anno re. 80 torcio.
Hanns Gros, genant Haingtiler, jezt wonhnfftzü Zürich.
(4ldr.) Dem edeln und Vesten junkhcr Bilgrh von Rischach zü Stoffeldem eitern, minem liebsten junkherren in sin Hand.
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Jendse von Thun an ihren (Daker Osivakd von (Wokkenskein?) Rocken.
1485 Mai 16.
Teilnahme an seiner Krankheit. Sendet Wildbret. Bittet nnt sein Arzneibiichlcin und denSegen gegen die Krämpfe, die sic abschreiben lassen will.
Nürnberg, German. Nat.-Mnscnm. Wolkenstcinschcs Archiv. Or.
Mein kindtliche treu und lieb lvhst bevor von mir alzeht. HerzcnlicberHerr und vatter. Ich Hab vernomen erst kürzlich, wie hr etwas plvdt sehtgewesen, das inhr als von cür getreuen tollster von ganzen Herzen, als pillich,lahdt ist, und doch schthcrr verstanden, besser von den gnaden gottes gclvordcnseh, darab ich sündcr gross sreudt gehabt Hab. Auch send ich euch mitsambtmeinem vatter") und hausswirt ein wilprät und phtten euch, ir Welt ein wenigver gut haben. Wo ich aber etwas nachner peh euch war, mocht ich euch osstercren, als pillich war. Freundtlicher, hcrzenlieber Herr vatter, ich pytt euch, irWelt nihr cur erzncypücchel und den fegen für das vergiltst Z lehhcn und mhrdas peh dem gegenburtigcn potten senden, so will ichs lassen abschrchbcn undenchs von stund whderscnden und mhch euch als cüer getreue, liebe tollster,wiewoll ich weht von euch phn, doch, als ich hoff, nacher in eurem Herzen, mit-sambt meinem herzenlieben Hauswirt lassen befolhen sein, und swolltj mein nit
') fromme,,, nützen. -) der Sohn des Dichters. °) wohl verschrieben für Gemahl. ») Zncknngcn.Krämpfe, auch Gicht.