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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Privatbriefc des Mittelalters.

und gerne verdienen, lind bit daranfs cnr beschribene aittlvvrt. Geben zuCrumbnau am sntitag nach fand Elspeten tag annorum 50'"".

- Ilonrieus.ch

539 .

Heinrich von Kosenkerg an -Akörechi von Skersdorf. Krnmau. 1450

Äkovember 22.

Bittet um Rat und Hilfe gegenüber seinem Schwager HanS Non Liechtenstein, der seine Gemahlinschlecht behandle und ihr ihre Kammerfrauen nehmen wolle.

Wittingau, Fürstl. Schwarzcubcrgsches Archiv. Familie Liechtenstein. Konzept.

Edler Herr und lieber frundt. Mein frnntlichen dinst zuvor. Als icheuch am nächsten gebeten Hab, ratsam und hilflich zu sein gegen Hern HansenVvn Lichtenstein, damit er sein liebe gemahl und mein liebe swester im lassegnnstlichcn befolhen sein, aicch niit ir gütlichen und frnntlichen darlegc?) nn Habich vcrnvmcn, >vie Herr Hans von Lichtenstein welle der vbgemeltcn meinerlieben swester alle ir hvfsuncksrauen nild Hofgesinde, dy ir Vvn meinem liebenHern und vattcr zugcschickt sind lvorden, Vvn ir schiken. Bit ich euch mit bc-sunderm guten vleisse, darinnen ratsam und hilflich zu sein, auch Hern Hansendaran zu weisen, damit er mit seinem gemahl und meiner lieben swester darlcge,als sich gebürt, ir junckfraucn und Hofgesinde bey ir bclcibcn lasse, auch sy zuircr gebürt gen Steirck schike. Das lvil ich frnntlichen und gerne nmb euchverdienen. Und bit darauf enr beschribene antwort. Gcbcic zic Crnmbnau amsuntag nach Elizabeth annorum 50"'".

Ilkwricms.ch

540 .

sUkrich von Vosonöorg an seinen Kchiviegersohn Hans von Liechtenstein.

Krnmau. 1452 Februar 23.

Bittet, seiner Gemahlin nicht zu verargen, das; sic gelegentlich der Hochzeit ihrer Schwester zulange bei ihm geblieben sei. Der Abzug ihrer Diener erkläre sich ans Ulrichs angeblichem Befehl.

Witiiugnu, Fürstl. Schwarzeubergsches Archiv. Familie Liechtenstein. Cvnzept.

Edlcr Herr und lieber aidem. Mein frnntlichen dinst zuvor. Als icheuch vormalcn zu wissen gcthan Hab und gebeten, das ir euer gemahl undmeiner lieben tvchtcr, franen Perchten in nbl nicht vermerken wellet, das ichdie allste anfgehalden habe bch den frcudcnch und Hochzeit meiner lieben tvchter,franen Ludmillcn, ircr swester/') und fnrpas wissen Han, vermin ich in euer»schreiben, so ir yezo euer gemnhcl gcthan habt, das ir villcicht ein misfallenhabt, das ich sy allste als lang anfgehalden Hab. Bit ich euch, ir wellet irsolhs in nbl nicht vermerken, wenn ich sy, alspald Heinrich, mein snn, anheim

g Über die unglückliche Ehe der Bertha von Roscnbcrg vgl. v. KroncS a. a. O. ") cig. Aufwandmachen, Geld hcrgebcn. >) Einen ganz ähnlichen Brief schrieb Heinrich an demselben Tage noch an denBruder seines Schwagers HanS, Heinrich von Liechtenstein (Konzept ebenda). Or.: fremden. °) Ludmillahatte sich mit BohuSlaw von Schwambcrg vermählt. Wenn v. KroneS a. a. O. meint, cs entbehre allerBelege, ob Bertha zu dieser Hochzeit gekommen sei, so ist der vorstehende Brief der entbehrte Beleg dafür.