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Deutsche Privatbncfe des Mittelalters.
snnder als mit einem gutten gesellen, des; ich mich dan gänzlich auch zu euchversich. Auch, frcuntlicher, lieber swagcr, als ich euch Heuer einmale gebetteuhabe, das; ire mir zu liebe fraue Barbe/) mein liebe geschwey, auch uff nieiuhvchzcitt °) malt lassen kominen, deß bitte ich euch noch, das; ire mir solcher meinerbitte nit versagen wvlt. Das; Wille ich alweg wieder umb euch verdiuen. Ichbitte euch als mein freundlichen, lieben swager, das; ire mein so dorichte schriestin gutter meytmng voit nrir versten wollt und euch die weyle dester bas; nemen,den brive zu lesen. Dan der canzler an im selbst nit mitt dem pesten ist.Datum, mein hantschrieft, eylents geschrieben, anno domini 99.
W(ilhelm), g(raf) n(nd) h(err)zu Hennenbergk.
sdldr.) Dem frenntlichcn, lieben.... swager, margraven sFricdrich zusBranburg re. in sseiner liebse eygen haut uffzubrechen.
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Herzogin Sikxika von Iükich an ihren Kruder, Markgraf Friedrich vonKrandenLurg. Düsseldorf. Ohne Jahr (vor 1500?)^) November 30.
Wohlbefinden. Herzliche Sehnsucht, ihn wtedcrznschcn. Bitte nm ein Stück Einhorn. Grüßeihrer Tochter.
Charlvttenburg, Hausarchiv. Dr.
Gedruckt: v. Minutoli, Das kaiscrl. Buch S. 501 Nr. 372.
Swesterlyche lyebe und treu znvoran. Hochgeboren furst, ineyn herzerlyeberbruder. Mych verlanget van ganzem mcynem Herzen, das ich van euer lyebeverneinen van euer lyebe wolgan und wolsfart. Hcrzewerder, lyeber bruder,gcb ych euer lybe freundlichen zu wysen, das meyn lyeber her »voll zu bas ystnach seyner gestalt, gvt sey gelobt, desgeleychen ych und meyn dochter starck undgesnnt synt: got Hab danck und lob! Meyn herzerlyeber bruder, mych verlangetaus der Massen ser nach euer lyebe: mych bcdunckt, das ych euer lyebe yn hundertgaren nyt Hab gesechen. Euer lyebe lobt myr das lest mal, euer lyebe wolt baltivyderknmen, yst solches noch nyt gesechen yst. Euer lyebe wyl sych balt besserenund knmen doch balt, ych kan mych nit lcnger gelyden. Herzewerder, lyeberbruder, ych sbitts euer lyebe gar sruntlych umb eyn kleyns stuckleyn eynhorens.Euer lycb syckt myr zu gar^) was, das hat meyn her behalten; so Hab ych meynenilyeben federen, marckgraff Kassenieres gebeden, der sol euer lyebe daran ver-manen, des wyl myr syckcn. Herzerlyeber bruder, meyn dochter enbut euer lyebefyl lyebs und guz. Das es euer lyebe wol gyng, das horz sy geren und ver-langet ser, das sy euer lyebe balt mach sechen. Hyrmyt wyl ych euer lyebe
*) Die unglückliche Barbara, die verschmähte Königin von Böhmen. (Vgl. oben Nr. 348 und 446.)2) Wilhelm vermählte sich mit der Markgräfin Anastasia von Brandenburg, der jüngsten SchwesterFriedrichs. ») Man kann nicht sicher sein, dafz der Brief vor 1500 geschrieben ist, zumal Sibyllenseinzige Tochter Marie, die ihrem Oheim hier Grüße sendet, erst am 3. August 1491 geboren ist. Dochbleibt die Möglichkeit offen. Jahr.