66: Geschichte der Kreuzzüge. D » ch II. K a p. XXXI.
I. Cbr. Truppen auf das westliche Ufer des Tigris. Während wir1128 .
UNS aber zum Abzüge bereiteten/ so gab mir der AthabckNachricht/ daß die Feinde von Haleb abgezogen seycn/ ohneihre Absicht erreicht zu haben/ und befahl mir zugleich/ dieTruppen von Bagdad zurückzulassen. Als dem Sultan sol-ches gemeldet wurde/ so bestand er nun darauf/ daß gleich-wohl die Truppen den beschlossenen Zug nach Syrien antre-ten sollten um das Land der Franken zu durchziehn und/ zuerobern; ich aber ließ mit demüthigen und schmeichelnden-Bitten Key dem Vezir und den übrigen Großen des Reichsnicht nach/ bis cs mir verstattet wurde/ die Truppen aufdas östliche Ufer des Flusses zurückzuführen und allein zumeinem Herrn Heimzukchren ^).
Die Muselmänner hatten keine Ursache/ von der Ver-einigung der Griechen und Lateiner große Gefahr zu besorgen.Der Fürst Raimund und die antiochischen Barone suchtendie Unternehmungen des Kaisers zu hemmen / damit sienicht gezwungen scyn möchten/ die Stadt Antiochien denGriechen zu räumen ^); und wenn auch die Antiochier red-lich den Kaiser unterstützt hätten / so suchte doch der GrafIoscelin ihm entgegen zu wirken/ aus Neid über das demFürsten Raimund zugedachte bedeutende Fürstcnthum amOrontes ^).
AAE Die Burg Buzaa indeß/ über welche ein Weib gebot/wurde nach siebentägiger Belagerung durch einen Vertrag
33 ) Diesen merkwürdigen Berichttheilt Abuschahmah mit.
54) „Lette meine sniice (521.)1'Ikmperenr xrce Lilojenn sortitÄe LonstLntiiiOple ii in tüte He son
ermee; MLis, A ril e e r ü O i e ii,les I?inner Ile vouliirciit xoiilt Iliivdeir." K e m.
35) Diese Beschnldigung sprichtLvithclni von Tyrus ausdrück-lich auS. S. unken Anm. 83-