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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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I. Ci,c.I-3S.

662 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XXXI.

Gesandten Zcnkis angestiftet, ihn zwang, seine Streiter fürden Islam zu bewaffnen.

Also berichtet der Gesandte selbst von dem Erfolge seinerSendung an den Sultan:Als ich zu Bagdad dem Sultan,den Brief meines Herrn überreicht hatte, da versprach ermir, Truppen nach Syrien zu senden, kümmerte sich aberhernach nicht weiter, solches ins Werk zu setzen. Auch alshernach der Athabck in einem Briefe durch erneuerte Schil-derung von der Gefahr der Muselmänner den Sultan zu be-wegen suchte, schnell zu thun, was er versprochen, und ichmeine mündlichen Vorstellungen wiederholte, war nichts an-ders von ihm zu erlangen als Versprechungen. Weil ichdaraus abnahm, daß der Sultan dieser wichtigen Sachesich nicht annchmen wollte, so berief ich einen Fakih zu mir,und gab ihm eine Summe Geldes mit dem Aufträge, die-selbe unter das gemeine Volk von Bagdad und der umlie-genden Gegend zu berthcilen und zu bewirken, daß amnächsten Freytage, wenn in der Hauptmoschee der Priesterden Nednerstuhl bestiege, das Volk sich erhöbe und der Kadimit dem Volke einstimmig um Hülfe für den Islam undSen Propheten schriee, auch dann mit demselben Geschreyaus der Moschee zu dem Pallast des Sultans zöge. Auchgebot ich ihm, Leute zu bestellen, welche in der Moschee desSultans dasselbe thäten. Am folgenden Freytage, als inder Hauptmoschee der Priester auf den Nednerstuhl stieg, daerhob sich jener Fakih, zerriß sein Kleid, warf den Turbanvon seinem Haupt und schrie laut, was zu schrcyen ihm ge-hören worden, worauf auch die bestellten Leute schrieen undweinten; endlich war keiner mehr in der Moschee, der nichtschrie und weinte, so daß der Gottesdienst aufhörte. Hier-auf zog das Vslk nach hem Pallast des Sultans. Weil das