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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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6;6 Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap. XXXI.

2. CKr. nur zum Frieden riech "), um bön sich jede Gefahr abzuwen-den, gebilligt. Der Fürst Raimund gelobte die Stadt An-tiochien an das römische Reich zurückzugeben, sobald ihmdafür der Kaiser Johannes die Städte Haleb, Cäsarea oderSchaisar, Hama und Emessa, welche der Kaiser im nächstenSommer, jedoch mit Hülfe der Lateiner, zu erobern ver-sprach, als Lehen des römischen Reichs verleihen werde. Es> wurde festgesetzt, daß von dem Tage dieses Friedens an so-wohl die Stadt als die Burg von Antiochien dem Kaiseroffen scyn sollte, er möge in Gnaden oder Ungnadencinzichen wollen; und der Fürst Raimund machte sich endlichnoch verbindlich, in das kaiserliche Lager zu kommen, undin aller Feyerlichkeit, in Gegenwart des ganzen kaiserlichenHofes und aller antiochischcn Barone, den Lehencid in dieHände des Kaisers zu leisten und von ihm die Belehnungmit den vier genannten Städten zu empfangen.

Nachdem diesem Vertrage gemäß der Fürst Raimundin dem kaiserlichen Zelte den Leheneid geleistet und die Be-lehnung mit den vier Städten, welche im nächsten Jahre

- 5 ) Orä. Vir. I.. XIII, S. yiy.

915.

26)Sive irato sive paoalo."Willi, Bey Len byzantini-

schcn Geschichtschreibern sind hinsicht-lich dieses Vertrages einige Abwei-chungen. Nach NicctaS lcisicteauch der Graf Naimund von Tripo-lis dem Kaiser den Lehencid (S. 18.).Bey Cinnamuü kommt folgendesvon diesem Vertrage vor: 1) derFürst habe dem Kaiser die StadtAntiochien so übergeben, das; derKaiser Herr der Stadt geworden scy,

der Fürst Raimund alS kaiserlicherStatthalter die Negierung derselbenbehalten habe. Damit drückt ohneZweifel CinnamuS, nur auf eineungeschickte Weise, daS Lehcnvcrhält-nist aus. 2) Alle Truppen der Fran-ken, so wie auch die von ihnen B rü-der genannten, und die

Einwohner deS Landes scycn in denDienst des Kaisers getreten. Dastwenigstens der Meister der Tempel-herren hernach mit dem Kaiser widerSchaisar zog, wissen wir durchWilhelm von Tyrus (XV. 6.)S. unten Anm. 36.