Ein und dreyßigstes Kapitel.
^aum hatte Raimund die Beschirmung des FürstenthumsAntiochien übernommen, als wider das Fürstenthum An-tiochien und das ganze christliche Land gefährliche Stürmesich sammelten. Nicht nur rüstete sichZenki, nach dem Endedes Kriegs zwischen dem Sultan Masud und seinem NeffenDavid, zu neuem Kampfe wider das Kreuz, sondern auchder griechische Kaiser Johannes, des Kaisers Alexius Sohnund Nachfolger, erschien mit großer Heeresmacht in Syrien,um von den Fürsten des Kreuzes die Erfüllung der Verhei-ßungen zu erzwingen, welche sein Vater dem Fürsten Vor-mund und den andern Fürsten der ersten Pilgerheere abge-nöthigt hatte.
Seit dem Tode des Alexius hatte zwischen den Grie-chen und sowohl den nach dem heiligen Grabe wallendenabendländischen Pilgern als den in Syrien wohnenden la-teinischen Christen Freundschaft und Vertrauen geherrscht.Der Kaiser Johannes, wegen der schwarzen Farbe seinesHaars und seiner Haut der Mohr, und wegen seiner unan-genehmen Gesichtsbildung spöttisch Kalojoannes oder derschöne Johannes *) genannt, stand bey den Lateinern in dem
i) S. lio-llULläi Salernit, SS, rer. Ilal. 1 . VII,) S,-7Y, Oc-eirro». -ä L. nog, (in IVIiirat. tvri, riisinx. LUr»,i. VII, 25.
II. Band. S s
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