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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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L2Ü Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XXIX.

zen der Obhut des Emir Malet in der Burg Dschabar an-vertrauet und sich zu dem Grafen Joscelin nach Edeffa bege-ben habe, in der Hoffnung von den Franken Hülfe widerseine Feinde zu erhalten. Als ihn diese Hoffnung getäuscht,so ersuchte er den Fürsten Timurtafch in Marcdin, ihn inseiner Burg aufzunehmen, begab sich aber hernach in derBcsorgniß, dieser möge ihn dem Athabek Zenki ausliefern,um dadurch die Freylassung seines Freundes, des FürstenKirchan von Emeffa, zu erlangen, in das Reich Damascus.Dort wollte er, wie einige vergeben, seine Vermählung mitdem Kcbsweibe des kürzlich verstorbenen Emir von Sarchodfeyern, welches ihn gerufen, um sich durch seine Hülfe imBesitze der von ihrem Gemahl, einem Eunuchen, ererbtenHerrschaft zu behaupten; oder, nach andern, in Hellah Mcrbansich niedcrlassen. Er kam aber, weil er des Weges unkun-dig und von seinen Wegweisern mißleitet sich verirrte undseine meisten Gefährten verloren hatte, nur mit wenigenMännern zu den Arabern vom Stamme Kalb, welche da-mals nördlich von dem lieblichen Thale Guta bey Damascusihre Hecrdcn weideten. Diese ergriffen und brachten ihn zudem Fürsten Thadfch al Moluk von Damascus "), welcherzwar ihn freundlich und ehrenvoll behandelte, mit schönenKleidern und Teppichen beschenkte und ihm ein Haus in derBurg von Damascus einräumte, ihn aber gleichwohl strengbewachte und den Chalifen von allem, was geschehen, benach-richtigte und befragte, was mit diesem gefährlichen Manne

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