Neun und zwanzigstes Kapitel.
Aje Ruhe, deren die Christen während eines großen Theilsder Regierungszeit des Königs Fulco genossen, verdanktensie den Unruhen, von welchen das Reich von Bagdad wie-derum nach dem Tode des Sultan Mahmud erschüttertwurde. Denn an jenen innern Kriegen nahmen alle Fürstender Ungläubigen Antheil und Emadeddin Zcnki, der furcht-barste Feind der Christen, war darin so sehr verwickelt, daßer des Streites wider das Kreuz wenig gedachte.
Nach dem Tode des Sultans Mahmud bemächtigte sich I.^Chr.dessen Bruder Masud des Throns, David, den einzigenSohn des verstorbenen Sultans, welchen der Vezir Abul-kasem auf den Thron erhoben hatte, verdrängend. Als aberSeldschuk, ein andrer Bruder des Sultans Mahmud, wel-cher die Provinz Farsistan zu seinem Antheil erhalten hatte,dieses vernahm, so kam auch er mit Kiradfcha, seinem Ata-bek, um seine Ansprüche auf die Thronfolge geltend zu ma-chen. Auf seine Seite trat der kriegerische Chalife Mostar-sched, so wie Zenki sich zur Partey des Sultans Masudwandte '), und diesem zu Hülfe eilte. Er erlitt aber bey
ui. S. Erzählung des Abulfeda wider-'
Barbebra ks hat in seiner syri- sprechende als an sich nnwahrschein-schen Chronik mehrere, sowohl der liche, Umsiände, wie der Chalife Mo>