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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Fulco.

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ihrem, ihres Gemahls und aller ihrer Blutsfreunde See-lenheil; vornehmlich in der Absicht, ihrer Schwester Jutta,welche sich im Kloster der heil. Anna zu Jerusalem demHerrn geweiht hatte, ein Kloster zu verschaffen, wo sienicht, wie bisher, was einer Königstochter unwürdig zuseyn schien, einer Aebtissin unterthänig wäre, sondernselbst als Aebtissin gebieten möchte. Nach vieler lieber-legung wählte Mcliscndc zum Ort dieses Klosters Betha-nia, unfern von Jerusalem am andern Abhange des Oel-bergs, wo Maria Magdalena und Martha mit ihremBruder Lazarus gewohnt hatten und der Erlöser oftmalseingekehrt war, und tauschte diesen Ort von den Stifts-herren des heil. Grabes gegen Tckoa, die Prophetenstadt,ein. So herrlich und reichlich wurde dieses Kloster be-gabt, daß es reicher wurde als alle übrigen Klöster imheiligen Lande, ja selbst als alle andre Kirchen in Syrien;die Einkünfte von Jericho und dem umliegenden Landeflössen in seinen Schatz, seine heiligen Gcräthe von Goldund Silber waren mit köstlichen Edelsteinen geschmückt,und die scidncn Gewänder und Decken zum Dienste derKirche, so wie die priesterlichen Kleidungen waren im Ver-hältnisse zu der übrigen Pracht. Auch ließ die Königin,um das Kloster gegen plötzliche Angriffe der Ungläubigen zuschirmen, neben demselben einen festen Thurm aus geglät-teten Quadersteinen mit großen Kosten erbauen. Erst inden letzten Jahren des Königs Fulco wurde der Vau unddie Einrichtung dieses- schönen Klosters vollendet. Dannrief sie in dieses Kloster fromme Jungfrauen und ordnetezuerst eine ehrwürdige alte Frau von erprobter Frömmig-keit als Aebtissin au, und als diese bald hernach starb,setzte sie mit Einwilligung des Patriarchen und der Klo-