616 Geschichte der Kr euzzüge. Buch. II. Kap.XXVIII.
Safi genannten Hügel desselben Gebirges, wo Gibclimlag, eine Burg von Quadersteinen mit vier Thürinen, undnannten sie Blanche Garde oder die weiße Warte. DerKönig übernahm selbst die Behütung dieser Burg, und Verssah sie mit Mannschaft und Lebensmitteln. Neben lindunter diesen Schlössern entstanden bald blühende Städteund Dörfer. Fast zu derselben Zeit, da der König dieweiße Warte baucte, befestigte Payen, ehemaliger Mund-schenk des Königs, in dem Lande jenseit des Jordans, wel-ches er nach Verurthcilung des Ritters Romanus zu Lehenempfangen, neben einer alten Stadt, die von den Pilgernfür die Stadt Raba, bcy deren Belagerung Urias durch desKönigs David Tücke getödtct ward, gehalten und damalsPetra Dcserti genannt wurde ^°), das Schloß KrakDie Lage dieser Burg in der Nähe der Straße, auf welcherdie Caravanen von saracenischen und türkischen Pilgern undKauflcutcn aus Damaskus, den Landern am Euphrat undTigris und noch entferntem Gegenden nach Arabien zo-gen, bot häufige Gelegenheiten reiche Beute zu gewinnendar; eben dadurch wurde aber hernach diese Burg zuden Zeiten des furchtbaren Saladin die Ursache des Ver-derbens der Christen.
Nonnen- Während Fulco feste Burgen bauete, gründete dieKönigin Mclifendc ein Kloster für fromme Jungfrauen zu
8g) ,,Xoincii srsdioe Velless-xlii, gnoä sgncl noe inrerxrets-tnr ltl o II8 Live oolli 8 o 1 s -rne." Willi. rr. XV. 25 .
40) DaS Land jenseit des Jordans,wo Krak lag, hiev Gravis seouiiclsoder I>olrsocnsis, so wie das Land,wo Boüra lag, Xrsliis xriins.
7 s 0 0 l>. <le Vitr. 0. 47. W i 1 li.
XV. 21. Das Land, woBalduin I. den Königsberg erbau-te, ward von den Pilgern S>-riLSolist oder Gravis lcrtis genannt.7 so. äeViri. 0, 2 g,
41) Willi. D^r. XV. ZI,