604 Geschichte der Kr euzzüge. Buch. II. Kap.XXVIII.
. Chr. Pontius von Tripolis, so wie Joscelin der Andere von
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Edessa, Wilhelm von Schuna und einige andere Baronedes Fürstenthums begünstigten die Herrschsucht dieser Frau.Als der König auf das Ansuchen der Antiochischcn Barone,welche ihrem Eide, welchen sie dem Könige Balduin demAndern geschworen, treu blieben , nach Antiochien zog, umdie von seinen Vorfahren festgesetzte Ordnung aufrecht zuerhalten, so versagte ihm der Graf Pontius, der Gemahlseiner Halbschwester Cäcilie^), den Durchzug durch Tripolis,und der König war genöthigt zu Verytus mit dem RitterAnselm de Brie ein Schiss zu besteigen und zur See nachAntiochien zu fahren. Die Barone, welche ihn gerufen,empfingen ihn im Hafen von St. Simeon und führten ihnnach Antiochien, wo sie ihm huldigten. Damit waren auchdieses Mal die herrschsüchtigen Plane der Fürstin Elisa ver-eitelt. Nun aber erhob sich wieder ein heftiger Krieg zwi-schen dem Könige und dem Grafen von Tripolis. Dieser be-schädigte nicht wenig aus seinen Burgen im FürstenthumAntiochien sowohl die Barone von der Partey des Königsals die Stadt Antiochien, bis die Antiochischcn Barone mitdem König wider ihn zogen und ihn bei) Rugia in einer ge-schnürten Schlacht überwanden, in welcher viele Ritter vonTripolis getödtet oder gefangen wurden ^). Hierauf un-
2 >) „(lomcs 1-iixolimnits, licetUomini Ilcgis sororem rixorom im-Uercl." -Willi. XIV. A.
Beyde waren Kinder der Berta,Tochter des Grafen Simon vonMontfort, Zulco ans ihrer rechtmä-ßigen Ehe mit Fnlco Rechin, Gra-fen vchi Anjon, Cacilia ans ihrer»»rechtmäßigen mit dem KönigsPhilipp von Frankreich.
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eveniii eon§reäereiitur aä invi-ceur. liex Irierris suxorior,
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