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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
523
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König Balduin H.

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Das Gelübde des eifrigen Kriegs wider die Feinde des Is- I. Chr.lam, welches Aksonkor auf seinem Krankenbette gethan, erfüllteer redlich. Im Anfänge des Frühlings 1125 verließ er Ha-leb und zog über Tell as-Sultan, wo der Emir Kirchan vonEmessa sich mit ihm vereinigte, nach Schaisar, und ließ sichdort von Ebn Monkad die Geisel des Königs Balduin über-antworten. Dann rückte er in das Gebiet von Haina, umdaselbst die Ankunft des Athabek Togthekin zu erwarten.Sobald dieser sich mit ihm vereinigt, kam er mit seinemHeere, das nun unzählbar geworden, vor die den Christengehörige Burg Kafartab, bezwang sie und schenkte sie demEmir Kirchan. Hierauf wurde auch Sardanah, aber ver-geblich bekannt Die Felder der Christen wurden über-all, wohin das muselmännische Heer kam, verbrannt. Mit-lcrweile war aber der König Balduin auf die Bitte der An- -tiochier wiederum nach Anttochicn gekommen und hatte alleVasallen mit ihrer Mannschaft zu sich entboten. Da nunAksonkor auch die Burg Ezaz ") bekannte, so kamen derKönig, die Grafen Pontius und Joscelin herbey, und grif-fen, obwohl sie nicht mehr als cilfhundert zu Roß und zweytausend Fußknechte hatten, in drey Scharen die Türken,welche fnnfzehntausend zu Roß stark in zwanzig Scharengetheilt waren, mit solcher Heftigkeit an, daß eine große

y) Gegen das Ende LeS MonatesMoharrem s>y, dessen erster Tag«uf den ü. Febr. 1125 fällt.

10) Oer Belagerung von Sarda-nah erwähnt allein Wilhelm vonTyrus (Xlll. 16.), der übrigensmit der vollständigem Erzählung desKemalcddin in vollkommnerUebereinstimmung ist.

11) , »Insixnc oyxiünm n »s rtrnomine, minus ramen munirum."'Willi. 1 >r.

12) In der rechten Schar warendis antiochischen Barone, in Leklinken die bcyden Grafen Pontiusund Joscelin, die mittlere Scharführte der König selbst. Wilhelmvon Tyrus gibt die Zahl der beydcnHeere an.