496 Geschichte der Kreuzzüge. Buch.II. Kap.XXIV.
'iiA' Belagerung dieser Stadt beschlossen, und eine Versammlungin die Kirche vom heil. Kreuze zu Akkon berufen, um mit denVenctianern wegen der Bedingungen ihres Beystandes zuhandeln. Die Christen eilten sich zu rüsten, es wurden vonallen Christen im gelobten Lande Beysteuern zur Anwerbungvon Söldlingen gesammelt; die Venetianer gaben ein Dar-lehn von hundert tausend Goldstücken, noch andre Darlehenwurden genommen und den Gläubigern selbst die kostbarstenGcrathe und der herrlichste Schmuck der Kirche zu Jerusalemverpfändet
Nach den vorläufigen Verheißungen, welche der KönigBalduin durch die vor seiner Gefangenschaft von ihm nachVenedig gesandten Boten gemacht hatte, wurden in der Ver-sammlung zu Ptolemais von dem Patriarchen, dem Conne-table, dem königlichen Kanzler und allen übrigen Prälatenund Baronen des Reichs, den Venctianern in allen Städtendes Königs sowohl als der Baronen eine ganze Straße, eineKirche, ein Bad und Backofen *') eigenthümlich, so freyvon aller Steuer als des Königs Eigenthum, überlassen,
l2) „8eä yiiiL Peeuniaenos niiiversos tone aroeliLi, oolli-
ÜL .... <^namol>rem oxortnit nosetiam iirt.'i1osiora ecotesi»? Ilioro-rolzrniitsnsv ornLmenlL colÜAcnäonnnnsm.n.i opxigrrorare ero-äiroridns". RuIcU. 6arn.e. 64 . Des Darlehens der Venetia-ner wird in der Randanmerkungdeö Ambrosischen Codex der Chronikdes Dandulo (S. 272.) gedacht.
iz) W i!. u. r. XII. 25. ,, Reale-»Lin er Unezrsrri rnxsm (franzos.
rue) iiii.initilie ^lateam sive l-al-116NM nee non. er Inrnnni (bey Dan-dulo: elidannin)". Die Partikelsive ist hier wohl nicht erklärend,sondern vielmehr diSjuncliv. Untee1'irueL scheint ein weiter Play ver-standen zu werden. 2n der königli-chen Urkunde (Vanci. S. 275.) heißt
Gleich darauf heißt eö: Verum inirlarea Hieru?Liem rautum .rä ^»ro>xrlum Ua1)eZnr, Quantum I^ex im-l>ero solüus esr. Diese kurze undundeutliche Bestimmung verstehe ichnicht.