494 Geschichte der Kreuzzüge. BuchII. Kap.XXIV.
El».-, zehn mit vielem zur Erbauung von Belagcrungszeug nützli-chen Holze, Waffen, Lebensmitteln, seidenen Gewändern,Gewürzen, kostbaren Wvhlgerüchen, mit Gold und Silberbeladene Schiffe, und tödteten das Schiffvolk Mit
solcher reichen Beute liefen die Venctianer in den Hafen vonPtolemais ein, wo bald hernach eine Gesandtschaft im Na-men des Patriarchen Earmund, des Connetable Wilhelm,des königlichen Canzlers Paganus und der übrigen Prälatenund Barone des Reichs erschien, dem Dogen und den Haupt-lcuken der Venctianer die Freude der christlichen Fürsten überihre Ankunft bezeugte und zu dem durch Gottes Hülfe ge-wonnenen herrlichen Siege Glück wünschte, zugleich sie ein-lud, als willkommne Gäste gleich den Einheimischen derHerrlichkeiten dieses heiligen Reiches zu genießen. Der DogeDominico Michaele und die Hauptlcute der Venctianer folg-ten freudig dieser Ladung und betrachteten zu Jerusalen mitfrommer Freude die heiligen Stätten und feycrten mit denübrigen Christen andachtsvoll das Weihnachtfcst in Jerusa-lem und Bethlehem.
Die christlichen Fürsten, um die Anwesenheit so vielergeschickter und erfahrner Seeleute für das heilige Land zu be-nutzen, ersuchten den Dogen um den Bcystand der wackernvcnetianifchen Pilger zu irgend einer der Wohlfahrt des Rei-ches Jerusalem ersprießlichen Unternehmung, und als Dosmenico Michaele erwicderte, daß er in der Absicht gekom-
IO) Als die Ladung jener zehnSchiffe gibt F u l ch e r an : divers
äuä siieotaiiiliu., nnminierilL (Waf-fen) äiverLL, uiuinn etmrnrismLiL innllu, xlxer st cinri.
rniw. (Kümmel) et äiversas sxecicsoäorLmeiitorrrm. Wilhelm ovnTyrus (xii. 25.) nennt nur sxe-cies et scrlcos. Dandulo
sagt kurz: „äeoein naves mercutio-ouerÄlÄS ee^ir. "