König Balduin II.
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acht und zwanzig Katten voranfuhr, und die Galeen diesen J^Csr.Schiffen in der Ferne Nachfolgen ließ, damit die Saracenenin dem Wahne, daß nur eine Flotte von Handels - und Pil-gcrschiffcn sich ihnen nähere, zum Kampfe stehen möchten.
Auch den Venetianern ward nun ein herrlicher Sieg über dieUngläubigen verliehen. Als ste in der Frühe eines Tages diesaracenische Flotte gewahrten, so eilte die Galee deS Dogenmit der Schnelligkeit deS BlitzeS den übrigen voran undrannte an daS Schiff des saraccnischen Emirs mit solcherGewalt, daß das Schiff zertrümmert ward und der Emirmit der ganzen Mannschaft den Tod in den Wellen fand.
Bald ward der Kampf allgemein, die Benctianer sprangenin die Schiffe der Saracenen und das Blut der Erschlagenenvon beyden Seiten füllte die Kiele; nach langem Kampfeneigte sich der Sieg zu den Pilgern. Die ganze saracenischeFlotte ward zerstört bis auf vier Galeen, vier Katten und eingroßes Lastschiff, welche in die Gewalt der Venetianer fielen.
In einem Umfange von zwey tausend Schritten sollen dieWellen des Meers von dem Blute der Erschlagenen sich ge-röthet haben und das Ufer soll mit so vielen vom Meer aus-geworfenen Leichnamen der Saracenen erfüllt worden seyn,daß die durch die von ihnen ausgehende Fäulniß verpestete '
Luft eine verderbliche Seuche erzeugte ^). Nach diesemSiege fuhren die Venetianer noch bis Elarisch und eroberten
8) Die Katten beschreibt Wilhelmvon T » rüi s (XII. iL.) als Kriegs-schiffe/ welche großer als die Galeenmit hundert Rudern, deren jedesvon zwei, Männern regiert wurde/versehen waren: „dsLves rostr-rrse,xrtleis majores, ii iluinr? singnlaereruos eenrenoe, gnilnis singnli»Mio reinige» crerit ncceuLrii"
o) So erzählen Fulcher undW i lhclm von Tyrus, aber bey-de mit Zweifeln an der Glaubwür-digkeit und Treue solcher Beschrei-bung. Dandulo (a. a. O)aber sagt ohne alle Bedenklichkeit:et Loris eleinentL xrao nr-rnio crrrore oorrnxts snnt".