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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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464 Geschichte der Krcuzzüge. BuchII-Kap.XXIII,

Drey und zwanzigstes Kapitel.

dadurch daß Balduin die Regierung des FürstenthumsAntiochien übernommen, gebot er zwar über ein ausgedehn-teres Reich als irgend einer seiner Vorfahren und Nachfol-ger im Reiche von Jerusalem; aber die Sorge für das be-ständig von Feinden umlagerte und mit Verwüstung bedrohteantivchische Land beschäftigte ihn so sehr, daß wir von weni-gen andern Thaten des Königs Balduin im Reiche Jerusa-lem hören, außer daß er im dritten Jahre seines Reichs dieZufuhr von Lebensmitteln nach Jerusalem durch ein Gesetzzu beleben suchte, welches alle Christen und Saracenen, dieGetreide oder Gemüse nach der heiligen Stadt brächten, vondem bisher in den Thoren von Jerusalem erlegten Zoll unddem Scheffclzins befreyete Die wichtigste Unterneh-mung in Balduin des Andern Regierung wurde von den Pil-gern vollbracht, zu der Zeit, da er in der Gefangenschaftder Türken war, worin der Kampf für das christliche Landam Orontcs mnd Euphrat ihn gebracht hatte.

Jlgazi's Macht wurde zwar bald durch innern Unfriedenin seiner Herrschaft gebrochen; aber wenn ein Feind derChristen gestürzt war, so erhob sich auf den Trümmern vondessen zerstörter Herrschaft ein noch furchtbarerer Feind.

r) I?rLle 1 rer. Oarnot. uro. 0. 49. 'Willr. I^r. XII. 14.