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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin II.

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tcten das Zeugniß Ioscelins über Balduin, als des Feindes I. Chr.

s - s mb.

über den Feind, für ein unverfälschtes und unbestochenesZeugniß, nicht ahnend, daß Zoscelin die Wahl des Grafenvon Edcssa nur beförderte, weil er hoffte von dem zur Dank-barkeit ihm verpflichteten Könige, als Sohn seiner Tante,dessen bisherige Grafschaft mit allen den Landern, deren ervorhin von ihm beraubt worden, zu empfangen.

Am Osterfeste ward Balduin der Andre, wiewohl erAprilwegen seines hohen Alters ungern die Krone annahm, vondem schon kranken Patriarchen Arnulf in der Kirche des hei-ligen Grabes als König gesalbt. Dann berief er, den Saz-zungen des Reichs gemäß, am verordnet«:,, Tage, die Ba-rone des Reichs in den Palast Salomonis, bestätigte ihnenihre Lehen, verlieh entweder die erledigten Städte und Gütertapfcrn und wackern Rittern oder zog sie zu seinen Tafel-gütern '), und nahm von seinen getreuen Vasallen die Hul-digung. An Jvscelin verlieh er, wie dieser gehofft, seineGrafschaft Edessa

Gleichwohl waren schon von einigen Baronen H an denGrafen Eustach von Boulognc Boten gesandt worden, welcheihn einladen sollten, nach dem gelobten Lande zu kommenund die Krone, welche ihm als das Erbe seines Bruders ge-bühre, zu übernehmen; und Eustach ließ sich dazu bereitfinden. Als er aber in Apulien die Wahl Balduins vonBurg vernahm, so kehrte er sogleich zurück, um nicht Un-frieden und Zwist im Reiche des Heilandes zu stiften, vb-

1) „IVleneso rnro aätitnlavit."L1I>. /.cj. XII. zo.

2) w 1 i k. 1 X I. XII. 4.

Ä Noch zu des Erzbischofs Wil-li e l m 0 0 11 L >) r u S Zeiten war es

nicht bekennt, wer Liese Boten ab-gesnndt hatte. B. XII z. Wgl.^ I d. ^ H. xil. zo. Li. leuixk",L LIN. L(i niji. c. 44.