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z:4 Geschichte dcr Krcuzzüge. B u ch II. K a p. XVIII.
Byzanz, Basilius, welchen der Kaiser zur Beruhigung desVolks um die Bedeutung des Cometen befragte, erschienaber der heilige Johannes im Traum und belehrte ihn, derAufgang des Cometen in Westen und sein Untergang in Ostenbedeute, daß zwar ein großes Kriegsheer von Westen, alsoaus dem fränkischen Lande, kommen, aber in Osten, also,im römischen Reiche, untergehcn werde.
Doch Alexius, durch solchen Trost nicht beruhigt,forschte ängstlich nach Mitteln, um den Ungrund der Ankla-gen Boemunds wider ihn darzuthun und seine Freundschaftfür die Kreuzfahrer zu beweisen; er fiel aber auf ein Mittel,welches desZicls gänzlich verfehlte und nur seine Furcht unddie Angst seines Gewissens verrieth. Nicctas Panucomites,einer seiner angesehensten Diener, mußte sogleich nach Ae-gypten eilen, und die Freylassung von dreyhuudcrt Kreuz-rittern bewirken, welche dort noch in der Gefangenschaft ge-halten wurden. Der Chalife gab die Ritter ohne Lösegeldfrcy und ließ sie dem Panucomites überliefern; damit siewüßten, daß sie der Verwendung des Kaisers der Griechenihre Frcyheit verdankten. Die Ritter wurden zu Constantisnopel, wohin sie Panucomites zuerst führte, mit jeder Artvon Ehrenbezeugung geehrt, auf das sorgfältigste verpflegtund mit Kleidern und Waffen versehen; es wurdeihnen freygestellt, in Constantrnopcl zu bleiben oder mitreichlichem Reifcgclde durch die Freygebigkeit des Kaisersbeschenkt, ihre Heimfahrt sogleich anzutretcn. Der Kaiserhörte mit Theilnahme ihre Erzählung der Leiden und Ent-behrungen, welche sie in ihrer Gefangenschaft bey den Hei-den ertragen, suchte mit unermüdlicher Aufmerksamkeit ihre
wird sonst jenes Cometen noch er- Fnlco von Deneoent ». noz. inwähnt, z. B. in vor Chronik des Muralvri SS. Ir. r. V. x. LZ.